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Der PR Blogger

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    Klaus Eck, der Herausgeber des PR Bloggers, ist Kommunikationsberater und Reputation Manager.
    Er hilft Unternehmen beim Aufbau einer eindeutigen Online-Reputation und bei der Entwicklung von Online-Relations.

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    Klaus Eck
    Neu: Tel.: 0171-68.8.68.24


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08. September 08

Vertikale Netzwerke – eine neue Vermarkter-Heimat für Blogger?

Aus den USA schwappt derzeit eine Entwicklung über den Atlantik, die auch für Blogger interessant sein könnte, sofern sie mit Werbung dazu verdienen wollen: die sogenannten „vertikalen Netzwerke“. Nach der Devise „gemeinsam stark“ schließen sich Websites aus dem Long Tail und dem „Mid Tail“ zu einer Vermarktungsgemeinschaft zusammen. Sie verbindet das gleiche Oberthema, zum Beispiel Entertainment, Autos oder Wellness. In den USA gibt es inzwischen eine Fülle solcher „vertical networks“ aus Tausenden von Mitgliedern. Die US-Fachpresse berichtet ausführlich.

Hierzulande entstehen gerade die ersten vertikalen Netzwerke, etwa Fantastic Zero, ein Entertainment-Netzwerk für junge Männer, das unser Kompetenznetzwerk imagecapital nutzt. Oder das Frauenthemen-Netzwerk fem.com. Oder die Konkurrentin glam.com, die nun mithilfe des Burda Verlags den deutschen Markt erobern will.

Auch Blogs werden gerne in diesen vertikalen Netzwerken als Mitglieder aufgenommen. Was ein Blogbetreiber von einer solchen Mitgliedschaft hat? In vertikalen Netzwerken picken sich Werbekunden nicht, wie bei klassischen Vermarktern, einzelne Werbeträger heraus. Stattdessen werden ihre Kampagnen netzwerkübergreifend platziert. Auf diese Weise soll jedes Mitglied etwas vom Etat bekommen – und nicht vorwiegend die Stars unter den Mitgliedern. Für Blogger könnte sich die Mitgliedschaft in einem vertikalen Netzwerk also durchaus lohnen. „Dabei sollten die Blogger genau prüfen, welche Werbekunden ein solches Netzwerk hat – sie müssen so gut wie möglich zum Blog passen. Sonst besteht die Gefahr, zu wenig vom Werbekuchen abzubekommen“, rät Richard Joerges, Unternehmensberater bei ContentXperten.de sowie Vorstandsmitglied der Arbeitsgruppe Social Media (AGSM). Jörges hat sein IT-techBLOG.de dem jungen Netzwerk Fantastic Zero angeschlossen. Ein weiterer Pluspunkt könnte sein, dass das Blog-Image von der Partnerschaft mit prominenten, größeren Sites profitieren kann.

Allerdings muss sich ein jedes Netzwerk-Mitglied den Regeln des Betreibers anpassen, etwa an vorgegebene Bannerformate. „Klar, ein erfolgreiches vertikales Netzwerk basiert auf klaren Regeln, die für alle Mitglieder gelten. Unsere Partner akzeptieren das aber gerne, weil sie die Vorteile erkennen, die eine solche Gemeinschaft bietet“, sagt Aric Austin, Geschäftsführer und Gründer von Fantastic Zero.

Das Interesse der Medienwirtschaft an vertikalen Netzwerken wächst. Auch wunder media, Mitgründer von Fantastic Zero und fem.com, wird groß einsteigen: „Das ist ein interessanter Markt, an dem wir uns weiterhin stark beteiligen werden. Dazu haben wir die Vertical Network GmbH gegründet, über die wir in den kommenden Monaten mehrere vertikale Netzwerke aufbauen und betreiben werden. Das Interesse der Investoren und Medienhäuser untermauert dieses Geschäftsmodell", sagt Armin Nusser, Geschäftsführer bei wunder media und der Vertical Network GmbH sowie Mitgründer von fem.com und Fantastic Zero.

Manchem Blogger mag genau dieses nicht behagen: Das Interesse der Medienhäuser, darunter Schwergewichte wie Burda (glam), die PubliGroupe (Fantastic Zero) und die ProSiebenSat.1 Media AG (fem.com), die als Netzwerk-Inhaber oder -Teilhaber mitbestimmen. Andererseits sorgen sie für die nötige Professionalität in der Vermarktung, die auch kleineren Mitgliedern zu Gute kömmen könnte.

Für Blogger können vertikale Netzwerke also eine interessante Vermarktungs-Heimat bieten. Man muss dazu jedoch kooperativ sein und Werbestrategien akzeptieren, die andere aufstellen.

Doris Eichmeier, imagecapital

23. November 06

Kommentarhygiene

Je besser ein Blog in den Suchmaschinenergebnisse gefunden wird, desto attraktiver wird leider auch ein Blog für die Kommentarspammer, die auf diese Weise für ihre Angebote zu werben. Neben den üblichen Viagra- und sonstigen Spam-Botschaften gibt es auch Kommentare, die nicht auf dem ersten Blick als Spam erkennbar sind. Hieran zeigt sich dann auch, wie wichtig es ist, die eigenen Kommentare zu lesen und zu pflegen. Wenn Beiträge sich erkennbar nicht auf einen Artikel beziehen, also eindeutig off-topic sind, hat jeder Blogger das gute Recht, diese störenden Kommentare zu entfernen. Manchmal deuten allein schon die zahlreichen Rechtschreibfehler darauf hin, wie einige Beispiele aus dem PR-Blogger zeigen, die ich heute entfernt habe:

"Mit dieser Seite koenen Sie für Ihrer Blog und Webseite etwas besoders zu finden."
Kommentiert von: uaken | 23. November 06 um 11:28

"GUT ,Sie haben viele Auskünfte gesammelt. Ich bin beeinflusset. Ich habe auch ein bisschen Information."
Kommentiert von: jansen | 23. November 06 um 11:29

"Ihr Blog finde ich sehr Interessant."
Kommentiert von: duschem | 23. November 06 um 11:30

Manchmal erkennt man die Kommentarspammer auch daran, dass sie keine Klarnamen verwenden. Wer mit einem Pseudonym kommentiert, muss meiner Ansicht nach immer damit rechnen, aus den Kommentaren entfernt zu werden. Schließlich findet ansonsten in einem personalisierten Blog keine Kommunikation auf derselben Augenhöhe statt. Es ist  zudem für "Trolle" ein leichtes, scharf zu schießen, wenn sie dafür keinen wirklich persönlichen Einsatz bringen. Ausnehmen würde ich hiervon allerdings wiederum fundierte Kommentare, die für den Leser von Interesse sein könnten.

Eine derartige Blogpromotion ist jedenfalls keinem Unternehmen anzuraten und dürfte eher kontraproduktiv für die Vermarktung des eigenen Online-Journals sein.

Klaus Eck

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20. November 06

Blogpromotion: Kommentieren Sie mehr

Es gibt zahlreiche Tipps für die Blogpromotion, an denen Sie sich orientieren können. Doch am einfachsten ist es für Corporate Blogger, sich selbst aktiv in der Blogosphäre zu bewegen und Kommentare in anderen Blogs zu hinterlassen, die sich mit Ihren branchenrelevanten Themen befassen. Je früher Sie Ihren Kommentar in einem Blog hinterlassen, desto mehr Leser werden Sie damit finden. Hierbei kommt es auf einen gut gepflegten RSS-Feed an, den Sie regelmäßig zu Ihren Themen lesen sollten. Natürlich können Sie darüber auch auf neue Ideen für Blogbeiträge kommen.

Dabei sollten sie tunlichst auf falsche Namen verzichten und irrelevante Kommentare vermeiden. Dies ist nun wahrlich nicht als Aufruf zum Kommentarspammen misszuverstehen. Aber neben dem Bloglesen und Blogschreiben gehört das Blogkommentaren zum wichtigsten Instrumentarium für Neu- und Altblogger.

Wer in der Bloggerwelt mit fundierten Kommentaren aktiv digitale Spuren legt und sich auf branchenrelevante Online-Dialoge einlässt, dem nützen derlei Aktivitäten auf lange Sicht für die eigene Reputation. Die Mitmacher merken sehr schnell, dass sie nicht im luftleeren digitalen Raum publizieren, sondern dass es Menschen gibt, die ihre Meinung wahrnehmen und direkt darauf reagieren.

Falls Sie sich für weitere Tipps, die Kommunikation 2.0, und Ihre digitale Reputation interessieren, lade ich Sie hiermit herzlich dazu ein, dieses Weblog als RSS-Feed oder wöchentlichen E-Mail-Newsletter (siehe oben rechts) zu abonnieren.

>> PR Blogger: Wie erhalte ich mehr Blogkommentare: 12 Antworten

Klaus Eck

12. Oktober 06

Wie erhalte ich mehr Blogkommentare: 12 Antworten

Bereits im vorangegangenen Blogartikel bin ich auf das Thema Blogkommentare eingegangen. Der Problogger Darren Rowse hat in seinem Blog "10 Techniques to Get More Comments on Your Blog" zusammengetragen, die ich als Basis für meine "12 Tipps für mehr Blogkommentare" genommen habe. Über weitere Ergänzungen und Hinweise würde ich mich sehr freuen. Es gibt sicherlich noch mehr Tipps und Tricks hinzuzufügen. Welche Erfahrungen haben Sie mit Kommentaren in Ihrem Blog gesammelt? Welche Artikel erhielten die meisten Kommentare?

1.    Erleichtern Sie es Ihren Besuchern, einen Kommentar zu hinterlassen, indem dafür die technischen Hürden möglichst niedrig liegen. Wenn sich ein Blogleser erst umständlich mit vielen Angaben registrieren muss, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand kommentiert, weil das viel Zeit kostet. Deshalb sollten Sie bei einer Authentifizierung nur das Notwendigste verlangen.  Wenn Sie jedoch ganz auf die Angabe von E-Mail, Name und Webadresse verzichten, erleichtern Sie den Kommentarspammern ihr Handwerk und müssen sich mit der Moderation von Spambeiträgen intensiv auseinandersetzen.

2.    Wenn Sie einen „journalistischen“ Text verfassen, der alles erklärt und kaum Fragen offen lässt, besteht für viele Besucher kein Anlass mehr, darauf mit Kommentaren zu reagieren. Deshalb sollten Sie bewusst durch die Art des Schreibens zum Kommentieren auffordern. Ansonsten erhalten Sie nur Korrektur- und Ergänzungvorschläge für Ihre Blogartikel. Viele Neuleser wissen noch nicht einmal, dass Kommentare durchaus erwünscht sind und einen Blogartikel wertvoller machen.

3.    Je mehr spezifische Fragen Sie in Ihren Blogtexten einbauen, desto eher können Sie mit Kommentaren rechnen. Dabei ist es auch denkbar, bereits im Titel des Beitrages eine Frage zu stellen.

4.    Statt alle Fragen umfassend in einem Blogartikel zu behandeln, empfiehlt es sich manchmal, einzelne Themenfelder offen zu halten, damit andere den Raum haben, ihren eigenen Beitrag hinzuzufügen.

5.    Gehen Sie auf die Kommentare in Ihrem Corporate Blog ein. Wenn Sie auf das Kommentieren verzichten, warum soll dann jemand anderes einen Kommentar schreiben? Dadurch zeigen Sie zudem, dass Sie die Beiträge Ihrer Leser ernst nehmen und können Ihre eigene Community entwickeln. Allerdings müssen Sie natürlich nicht auf jeden einzelnen Kommentar eingehen. Das wäre oftmals eine Überforderung der eigenen Ressourcen.

6.    Moderieren Sie Ihre Kommentare, wenn Sie glauben, dass es notwendig ist. Als Herausgeber eines Blogs haben Sie das gute Recht, selbst zu bestimmen, welche Kommentare für Sie akzeptabel sind und welche nicht. Mit Zensur hat das wenig zu tun. Allerdings sollten Sie die Gründe dafür offen benennen und möglichst wenige Kommentare löschen. Auf diese Weise können Sie andere Kommentatoren vor Beleidigungen schützen. Außerdem sollten Sie Kommentarspam immer frühzeitig entfernen.

7.    Seien Sie freundlich und respektvoll zu den Kommmentarschreibern. Denn wenn sie harsch auf deren Beiträge reagieren, weil diese sie korrigiert oder angegriffen haben, verschrecken sie auch alle anderen Leser.

8.    Reagieren Sie keinesfalls emotional auf Angriffe in den Kommentaren, sondern bleiben Sie freundlich und zurückhaltend.

9.    Je provokativer Ihre Beiträge geschrieben sind, desto eher laden Sie damit zu Kommentaren ein.

10.    Wenn Ihnen ein Kommentar besonders gefällt, gehen Sie in einem Blogartikel darauf ein und heben Sie dessen Beitrag hervor.

11.    Betrachten Sie die Kommentare als Gelegenheit, den persönlichen Kontakt mit Ihren Lesern zu verbessern. Im Prinzip sind es digitale Kundengespräche, die Sie in der Öffentlichkeit führen.

12.    Schreiben Sie selbst auch in anderen Blogs Kommentare. Schließlich werden die meisten Diskurse auch blogübergreifend geführt. Dadurch erhöht sich die Bereitschaft anderer Blogger, bei Ihnen zu kommentieren. Schließlich kennt man sich dann schon ein wenig.

Klaus Eck

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05. September 06

10 Argumente für das Business Blogging

Am Freitag nehme ich in Wiesbaden an der Podiumsdiskussion "Die neuen Meinungsmacher – Hype oder relevante neue Öffentlichkeiten? Konsequenzen für das Issues Management" mit Jörg Kantel, Schockwellenreiter, dem Journalisten Christian Preiser und Prof. Dr. Ulrike Röttger von der Universität Münster teil. Moderiert wird unsere Runde von Dr. Markus Will. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion, die im Rahmen der Veranstaltung "Chefsache Issues Management: Die neuen Meinungsmacher" stattfindet und wird vom F.A.Z. Institut Seminare organisiert. Im Rahmen des Events werde ich auch erläutern, warum aus meiner Sicht Corporate Blogs sich sehr gut für  Unternehmen eignen.

10 Gründe für Business Blogs:

1. Agenda Setting: Sie können Ihre Themen im Web sichtbarer machen und mehr Aufmerksamkeit auf sich lenken.

2. Suchmaschinenmarketing: Mit jedem guten Blog-Beitrag verbessern Sie ein wenig Ihre Online-Präsenz. Allerdings  müssen Sie dazu überzeugende Inhalte verfassen, die Ihre Leser anziehen und dazu bringen, Ihre Blog-Artikel zu verlinken.

3. Flexibilität: Sie können Ihre Inhalte sehr schnell online publizieren, ohne sich allzu sehr mit der Technik auseinandersetzen zu müssen.

4. Ihre Kunden: Diese bloggen vielleicht schon. Wenn Sie ebenfalls online mit einem Corporate Blog vertreten sind, können Sie leichter auf Diskussionen reagieren und Ihr Networking verbessern.

5. Dialog: Ihre Kunden erhalten die Gelegenheit, Sie online kennen zu lernen und direkt mit Ihnen den Kontakt aufzunehmen. Es fällt sehr viel leichter einen Blogger anzusprechen, von dem man einige Beiträge gelesen hat, als eine anonyme Adresse.

Mehr "10 Argumente für das Business Blogging" »

04. September 06

Verzichten Sie lieber auf Updates alter Blogartikel

Immer wieder gerät man als Blogger in die Versuchung, alte Blogeinträge zu überarbeiten, wenn sich die Fakten geändert haben. Manchmal stimmen einige Links und andere Angaben nicht mehr. Viele Blogbesucher kommen über Suchmaschinen und sehen dabei zunächst alte Artikel, die unter Umständen nicht mehr ganz stimmig sind. Bei einer normalen Website würde man sofort seine Links überarbeiten. Doch zu dem Zeitpunkt, an dem Sie den Blogartikel verfasst haben, haben Sie nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Tageszeitungen und andere Medien verändern ihre alten Veröffentlichungen in der Regel auch nicht mehr. Warum sollen Blogger ständig ihre alten Artikel updaten. Der Aufwand wäre einfach viel zu groß. Es spricht jedoch nichts dagegen, die ursprüngliche Version online stehen zu lassen und stattdessen einen neuen Inhalt zu posten, indem sie auf die neuen Fakten eingehen. Manchmal ist es sogar sinnvoll, Trackbacks oder einen Link auf aktuellere eigene Postings zu setzen, um die Suchmaschinenbesucher zu neueren Inhalten zu führen. Doch beim alten Blogbeitrag kann jeder Blogleser sofort aufgrund des Datums erkennen, wann dieser gepostet worden ist.

>> siehe auch: Bloggers Blog: Should Bloggers Update Old Posts With New Facts?

Klaus Eck

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15. Juli 06

Wie mache ich mein Blog bekannt?

Sie schreiben gute Blog-Artikel und wundern sich, dass niemand sie findet und liest? Darüber muss sich niemand ärgern, wenn er sich auch um das richtige Blog-Marketing kümmert und regelmäßig dafür sorgt, dass andere Blogger sich mit seinen Inhalten auseinandersetzen. Mit Hilfe einer Blog-Promotion sollte man sich bemühen, dass Inseldasein zu verlassen und in die Bloggerwelt einzutauchen. Am erfolgversprechendsten ist hierbei sicherlich das Blog-Networking. In diese Kategorie fällt auch eine Aktion des Dr. Webs: Sven Lennartz  ermöglicht es anderen Bloggern, ihre Online-Journale mit einer Art Miniplakat in seinem Blog kostenlos zu bewerben. Allerdings behält er sich eine redaktionelle Auswahl vor: "Gezeigt wird, was gut aussieht. Ansprüche können aus diesem Angebot nicht abgeleitet werden." Eine gute Idee, die sicherlich auch das Online-Magazin und Blog Dr. Web wieder ein wenig bekannter macht.

12 weitere Tipps für die Blog Promotion:

  1. Aktualisieren Sie Ihr Weblog regelmäßig
  2. Denken Sie an Ihre Zielgruppe und an ein redaktionelles Konzept
  3. Klare Überschriften erleichtern die Einordnung eines Textes und machen neugierig
  4. Berücksichtigen Sie die Suchmaschinen
  5. Kurze Weblog-Beiträge sind erfolgreicher
  6. Die Weblog-URL gehört in die E-Mail-Signatur
  7. Tragen Sie sich in Blog-Listen ein
  8. Tragen Sie einige Ihrer besten Artikel in Social Bookmarking-Services ein und taggen sie diese
  9. Ermutigen Sie andere Blogger zum Verlinken oder taggen
  10. Kommentieren Sie in anderen Blogs und setzen Sie einige Trackbacks
  11. Vernachlässigen Sie nicht das E-Mail-Marketing
  12. Bieten Sie Ihre Inhalte auch als RSS-Feed an

Klaus Eck

27. Juni 06

Zeitfresser Blogging

Das Bloggen kostet in der Regel sehr viel Zeit, wenn man damit bestimmte Kommunikationsziele verfolgt und seine Leserschaft regelmäßig mit informativen oder unterhaltsamen Inhalten versorgen will. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis einer Analyse, die Dr. Nora Ganim Barnes beim Center for Marketing Research des UMASS durchgeführt hat, und dem ich gerne zustimme.

Für die Blog-Studie (PDF) wurden insgesamt 74 erfolgreiche Blogger befragt. Dabei kam in den Interviews heraus, dass 65 Prozent der befragten Blogger jeden Tag weniger als eine Stunde bloggen. Das empfanden sie allerdings als Belastung, weil viele von ihnen nicht damit gerechnet hatten, dass das Betreiben eines Blogs soviel Arbeitszeit verschlingt. Deshalb verwundert es nicht weiter, dass 49 Prozent den Zeitbedarf als negativ empfanden. Immerhin 43 Prozent sind mit dem Bloggen rundum zufrieden und nennen deshalb keine Kritikpunkte.

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Eigentlich stellt eine Stunde Blogging keine wirklich große Zeitbelastung dar. Doch in diesem Falle war die Erwartungshaltung der Blogger eine andere. Sie hatte nicht genügend Ressourcen für das Bloggen eingeplant. Aufgrund ihrer eigenen Ansprüche benötigen Blogger oft viel Zeit für die Recherche nach neuen Themen und für das Schreiben ihrer Blog-Artikel. Schließlich wollen sie mit ihren Blogbeiträgen auf positive Resonanz treffen. Gute Blogs zeichnen sich dadurch aus, dass die Artikel aktuell sind und regelmäßig ergänzt werden.

Je mehr frischen Content Sie in Ihr Blog stellen, desto leichter ist es, den Traffic auf Ihrem Blog zu steigern. Das verführt natürlich dazu, ständig nach dem nächsten großen Ding oder einem Scoop zu suchen, um die eigenen Leser positiv zu überraschen und von anderen Bloggern und Medien zitiert zu werden.

Falls es Ihnen gelingt, jeden Tag zumindest einen Beitrag zu verfassen, können Sie dadurch stetig eine Leser-Community um sich herum aufbauen. Nimmt Ihre Blog-Frequenz jedoch eher ab, passiert dasselbe häufig auch mit den Leserzahlen. Bekannter werden Sie nur, wenn Sie regelmäßig schreiben. Ansonsten erzielen Sie kurzfristig nur geringe Aufmerksamkeitseffekte. Ein bis zwei Blog-Artikel pro Tag stellen einen guten Rhythmus dar und stärken Ihr Blog nachhaltig. Übertreiben sollte man das Bloggen dennoch nicht. Wenn Sie jeden Tag mehr als zehn Artikel online stellen, überfordern Sie unter Umständen damit Ihre Leserschaft.

6 Tipps für das Blog-Zeitmanagement:

1. Planen Sie genügend Zeit für das Bloggen ein, ansonsten werden Sie überrascht davon sein, wie viel Zeit Sie wirklich benötigen.

2. Verzichten Sie auf absolute Vollständigkeit in Ihrem Themengebiet. Es gibt immer noch andere Blogger, die ebenfalls kompetent über Ihre Branche berichten.

3. Kopieren Sie nicht unnötig andere Blog-Inhalte, die sich bereits in zahlreichen Blogs wiederfinden. Auf die Dauer langweilt es die Leser, immer wieder auf identische Inhalte zu treffen. Stattdessen sind originäre Inhalte gefragt.

4. Bloggen macht schnell süchtig, weil das Schreiben und Recherchieren in der Blogwelt unsere Neugierde ein wenig befriedigt. Es gibt Blogger, die jeden Tag mehr als acht Beiträge online stellen. Schonen Sie lieber Ihre zeitlichen Ressourcen, indem Sie sich klare Zeiten für das Bloggen setzen.

5. Konzentrieren Sie Ihren Aufwand auf exklusive Inhalte, mit denen Sie Ihre Leser an sich binden.

6. Verwerten Sie Ihre Blog-Artikel mehrfach, indem Sie sie für Präsentationen, Websites und Fachartikel nutzen.

Ich investiere jeden Tag mindestens eine Stunde ins Betreiben des PR Bloggers. Wieviel Zeit kostet Sie eigentlich das Bloggen? Wie sieht Ihr Blog-Zeitmanagement aus?

>> Bloggers Blog: How Much of a Time Commitment Does Blogging Success Require?
>> PR Blogger: Geschäftsführer haben keine Zeit zum Bloggen
>> PR Blogger: 6 Tipps für das richtige Blog-Marketing
>> PR Blogger: 10 Blog-Tipps zur Themenfindung
>> PR Blogger: Wie promote ich mein Weblog?
>> PR Blogger: 10 Tipps zum besseren Bloggen
>> PR-Blogger: 7 Tipps für ein erfolgreiches Business Weblog
>> PR Blogger: 9 Blog-Tipps für die Suchmaschinenoptimierung

Klaus Eck

12. April 06

5 Tipps für den Blog-Start

In MarketingProfs.com gibt es einen spannenden Artikel, der der Frage nachgeht, wie sich erfolgreiche Business Blogs am besten aufsetzen lassen. Einige Punkte habe ich in der Vergangenheit bereits in meinen PR Blogger Tipps vorgestellt. Doch ich nehme Bill Comcowichs Liste zum Anlass auch noch einmal darüber nachzudenken. Im Gegensatz zu "How to Create a Successfull Business Blog: 9 Steps to Implementing" starte ich nicht mit der Technik selbst, sondern mit weichen Faktoren.

1. Lesen Sie andere Blogs: Es gibt weltweit vermutlich weit über 100 Millionen Blogs. Niemand kennt ihre genaue Zahl und wird alles lesen können. Dazu gibt es auch keinen Grund. Schließlich liest auch niemand alle 9.500 Zeitschrifen in Deutschland. Allein bei der Blog-Suchmaschine Technorati werden zurzeit rund 34 Millionen Blogs gescannt. Und es werden täglich mehr. Das ergibt eine interessante Auswahl für jeden, der sich über sein eigenes Thema informieren möchte. Über die Verschlagwortung - so genannte Tags finden sie sicherlich auch Artikel und Blogs, die Ihren Bedürfnissen entgegenkommen. Falls Sie direkt eine Auswahl erhalten wollen, können Sie sich auch via Deutsche Blogcharts einen ersten Überblick verschaffen, die eine Top 100 der am besten vernetzten Blogs auf Basis von Technorati vorstellt. Darüber hinaus werden Sie in Zukunft immer wieder im PR-Blogger Listen zu einzelnen Branchen finden.

2. Testen Sie einzelne Blog-Tools:
Es gibt sehr viele Blog-Systeme, darunter nicht wenige kostenlose. Jeder muss für sich selbst herausfinden, welches am besten zu ihm passt. Letztlich ist bei der Auswahl entscheidend, wie viel technischen Aufwand Sie selbst betreiben möchten. Es gibt zwar genügend kostenlose Tools, doch diese erfordern ein gewisses technisches Know-how bei der Implementierung und sind auch sonst nicht immer sehr bedienungsfreundlich. Andere Services sind nur kostenlos nutzbar, wenn dafür Werbung eingeblendet werden kann. Natürlich gibt es einige K.O.-Kriterien für die Blog-Software. Sie sollte immer RSS-Feeds anbieten, den Betrieb eines Blogs unter einer eigenen Domain erlauben und Ihnen über einzelne Statistik-Funktionen einen gewissen Überblick über Ihre Blog-Besucher vermitteln.

Einige Beispiele für Blog-Software und -Services:

>> Zu den Stärken und Schwächen der BlogTools gibt es einen sehr guten Überblick im BlogHaus

3. Machen Sie einen Redaktionsplan: Nach der ersten spielerischen Testphase empfiehlt es sich, ein klares redaktionelles Konzept zu entwerfen, damit die Leser wissen, was sie erwarten dürfen. Wer einfach nur so über Gott und die Welt bloggt, darf sich nicht wundern, wenn niemand auf sein Corporate Blog klickt. Eine gewisse Profilschärfe erleichtert es den Lesern, sich zu orientieren. Genauso wichtig ist es, den Texten eine Struktur zu geben, die den Lesefluss erleichtert.

4. Starten Sie mit einem Auftakt: Ideal ist ein Blog-Start immer dann, wenn Sie damit die Neugierde Ihrer Leser entfachen oder befriedigen, indem Sie Ihnen etwas Exklusives anbieten, eine Information, die noch niemand hatte. Das darf überraschend und emotional sein, sollte aber von der Tonality und vom Stil her zu Ihrem Corporate Blog und Unternehmen passen. Authentizität ist wichtig. Sie gibt Ihnen erst die Glaubwürdigkeit, über die Sie Ihre Leser an sich mit guten Inhalten binden können. Am Anfang müssen die Leser Sie erst einmal kennenlernen, deshalb sollten Sie sich vorstellen und erläutern, warum Sie bloggen. Erzählen Sie eine Geschichte, zeigen Sie darin auf, wie Sie zum Blogger geworden sind? Was reizt Sie daran? Und warum soll jemand gerade Ihr Blog lesen?

5. Finden Sie Ihren eigenen Blog-Rhythmus: Wenn Sie ein Blog betreiben, entstehen auf Seiten Ihrer Leser Erwartungen, die Sie keinesfalls enttäuschen sollten. Durch ein gutes Tracking-Tool oder auch via Technorati können Sie überprüfen, welche Blog-Artikel bei Ihren Lesern ankommen. Nutzen Sie jegliche Chance mit Ihren Lesern und Kunden zu kommunizieren. Dadurch können die Inhalte eines Blogs immer besser werden. Außerdem profitieren Sie von mehr Zugriffen. Manche Blogs leben davon, dass sie täglich mit zahlreichen Artikel aktualisiert werden. Das ist überhaupt nicht notwendig. Häufig genügt es, zwei bis drei Texte in der Woche zu bloggen, um darüber Aufmerksamkeit auf sein Blog zu lenken. Entscheidend ist die Qualität. Dabei sollten Sie sich nicht allein von der absoluten Zahl  der PageImpressions blenden lassen, sondern überlegen, wie viel das Corporate Blog tatsächlich zu Ihrem Business beiträgt. Ist es ein reines Marketing- oder PR-Tool? Oder erzielen Sie dadurch bereits neue Kundenkontakte, die das Bloggen letztlich auch für Sie noch attraktiver macht?

>> PR Blogger: 6 Tipps für das richtige Blog-Marketing
>> PR Blogger:Top 10 der wichtigsten Blog-Usability-Regeln
>> PR Blogger: 10 Blog-Tipps zur Themenfindung
>> PR Blogger: 9 Blog-Tipps für die Suchmaschinenoptimierung

Klaus Eck

17. März 06

Blog-Artikel via E-Mail

Screenhunter_273Angesichts der noch immer geringen Verbreitung von RSS unter den Blog-Lesern stellen E-Mail-Newsletter durchaus eine interessante Promotion-Variante für Blog-Betreiber dar. Seit kurzem gibt es mit Zookoda einen kostenlosen E-Mail-Service, der es Bloggern erlaubt, ihre Blog-Artikel via E-Mail zu versenden. Dabei hat Zookoda das Permission Marketing sehr gut gelöst: Nach der eigenen Anmeldung erhält man zunächst zur Bestätigung eine Registrierungs-E-Mail, die man vor dem Bezug des Newsletters bestätigen muss.

Zur Einrichtung des Blog-Newsletters gibt es eine kleine Auswahl einiger Templates, die jeder Anwender sofort nutzen kann. Beim neuen PR-Blogger Newsletter, den ich zunächst testweise einrichte, habe ich mich für eine minimalistische Variante entschieden. Wer in der nächsten Zeit den PR-Blogger Newsletter erhalten will, kann sich gerne via Formular (oben rechts im Browser) anmelden.

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