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  • Im PR-Blogger erhalten Sie aktuelle Informationen über die neuesten Trends im Online Reputation Management, in der Online-PR- und im Online-Marketing.

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12. November 08

14 RSS-Tipps zur Abonnentengewinnung

Keine Sorge, das große RSS-Icon, welches Sie in Ihrem RSS-Reader oder via Twitter oder Suchmaschine im PR Blogger gefunden haben, ist nur ein Gimmick gewesen. Doch die kleine Aktion hat natürlich einen wahren Kern. Es ist nicht immer leicht, für das eigene Content-Angebot Leser zu gewinnen. Während Sie über Links, Suchmaschinen und Ihre vernetzten Online-Aktivitäten immer nur sporadisch Leser für einzelne Blogartikel gewinnen können, gehören Ihre RSS-Abonnenten zu Ihren treuesten Lesern. Deshalb sollten Sie die Entwicklung Ihrer RSS-Abozahlen nicht dem Zufall überlassen, sondern gezielt fördern. Das wird viel zu häufig vernachlässigt.
Rssherz

RSS (Really Simple Syndication) erleichtert die Content Syndication - den freien Austausch von Informationen über unterschiedliche Websites. Wie könnte man sonst so schnell so viele (aktuelle) Informationen bewältigen. Leider wird die Technologie noch nicht massenhaft genutzt. Obwohl viele Medien, Social Networks und Blogs RSS in vielen Formaten und Varianten anbieten, bleiben die potentiellen RSS-Nutzer eher zurückhaltend und verzichten lieber auf das kryptische Ding mit dem Hinweis: Wer soll das alles lesen! Dabei geht es vielmehr darum, sich selbst bei der Auswahl lesenswerter Artikel nicht dem Zufall auszusetzen.

Im folgenden gebe ich Ihnen einige Tipps, worauf Sie bei RSS achten sollten, wenn Sie damit neue Leser gewinnen wollen. Hierbei habe ich mich von den 50 RSS-Tipps aus Dailyblogtips inspirieren lassen und begnüge mich weniger Blog-Ratschlägen:

14 RSS-Tipps des PR Bloggers zur Abonnentengewinnung

1. Wahrnehmung: Bitte verstecken Sie Ihren RSS-Button nicht! Und geben Sie genügend Hinweise auf Ihr RSS-Angebot, damit möglichst viele Besucher in RSS-Leser verwandeln können. Ein großes sichtbares RSS-Icon ist hierbei sicherlich nicht von Nachteil, selbst wenn viele Browser inzwischen RSS erkennen können.

2. Worte: RSS- oder XML-Button wirken vielen unverständlich. Besser ist es, wenn Sie daneben auch noch einen Text setzen, indem Sie Ihre Leser auf deutsch oder Englisch zum Abonnieren animieren.

3. Aufforderung: Werben Sie aktiv für Ihr Content-Angebot, indem Sie immer mal wieder auf die Möglichkeit verweisen, Ihr Blog via RSS-Reader (siehe Links unten) zu lesen. Deshalb schreiben Sie ruhig einmal über Ihr RSS-Angebot und legen Sie den Inhalt vielleicht sogar als leicht zugängliche statische Seite in Ihrem Blog ab.

4. E-Mail-Abo: Bislang kennen allenfalls 11 Prozent der Onliner RSS. Deshalb sollten Sie alternativ auch ein E-Mail-Abonnement anbieten. Das lässt sich sehr leicht über Feedburner oder Feedblitz mit Hilfe eines Formulars auf dem Blog realisieren. (Beispiel: PR Blogger per E-Mail abonnieren) Darüber hinaus empfiehlt es sich, im E-Mail-Abbinder auf das eigene Abomodell zu verweisen.

5. RSS-Reader: Erleichtern Sie das Abonnieren mit den populären RSS-Readern, indem sie deren spezielle Icons integrieren. Idealerweise sind hierbei Bloglines und Google Reader zu empfehlen (siehe oben rechts im PR Blogger).

6. Publikationsrhythmus: Sie müssen nicht jeden Tag 10 Beiträge veröffentlichen, sollten jedoch Ihr Blog zumindest mehrmals in der Woche mit aktuellen Inhalten bestücken, damit Ihre Leser sich daran gewöhnen, Ihr Blog regelmäßig zu lesen und Ihre Inhalte im Feedreader auch wahrnehmen.

7. Content is King: Entscheidend für das Gewinnen von Abonnenten ist natürlich der relevante (und unterhaltsame) Inhalt, der mitten ins Herz seiner Zielgruppe trifft. Je originärer die Inhalte sind, desto leichter unterscheiden Sie sich von anderen und werden eher gelesen.

8. Kommentare: Wenn Sie auf anderen Blogs einen (relevanten) Kommentar hinterlassen, spricht nichts dagegen an Stelle der eigenen URL den RSS-Feed zu hinterlassen. Dadurch teasern Sie Ihr Blog noch stärker an. Allerdings sollten Sie vermeiden, deshalb schon zum Kommentar-Spammer zu werden, der nur wegen der Linkverteilung überall belanglose Kommentare hinterlässt. Das würde Ihre Online-Reputation nachhaltig schädigen.

9. Vollständiger RSS-Feed: In der Regel wollen Ihre RSS-Leser den ganzen Inhalt sehen. Wer nur einen Teaser anbietet, verdirbt es sich oftmals mit den Lesern. Ihnen sollte es nicht um den reinen Traffic auf dem Blog gehen (solange Sie sich nicht über Werbung refinanzieren), sondern darum, möglichst viele Menschen mit Ihren Inhalten zu erreichen, um Ihre Reputation zu stärken. Wenn Sie Ihre Inhalte via RSS als Volltext anbieten, können die RSS-Abonnenten selbst entscheiden, ob sie nur den Teaser oder den ganzen Text empfangen.

10. Aktualität: Je aktueller und exklusiver Ihre Bloginhalte sind, desto höher ist der Anreiz für Leser, nichts verpassen zu wollen.

11. Social Media Marketing: Es reicht längst nicht aus, auf der eigenen Bloginsel zu verharren. Wenn Sie Ihre RSS-Abos ausbauen wollen, müssen Sie ihre Inhalte in Social Networks (Facebook, Xing) und anderen Social Media Welten (Mister Wong, Twitter, Friendfeed etc.) sichtbar und abonnierbar machen.

12. Humor: Machen Sie mit einer halbwegs verrückten Aktion auf Ihr Blog aufmerksam, damit Ihre Leser darüber nachdenken, ein Blog zu abonnieren. Manchmal eignet sich auch der Beginn der närrischen Zeit dazu. Aber Vorsicht: Das Internet ist gemeinhin eher eine ironiefreie Zone.

13. Serie: Wenn Sie Ihre Inhalte zum Teil in einer Serie anbieten, erhöhen Sie den Erwartungsdruck und gleichzeitig die Neugierde Ihrer Leser.

14. Kooperation: Was spricht eigentlich dagegen, mit Partnern eine RSS-Kooperation einzugehen und auch einmal für andere RSS-Feeds zu werben. Eine Variante könnte darin bestehen, Blogger-Gastbeiträge aufzunehmen und darüber auf ein anderes Content-Angebot zu verweisen.

Das ist nur eine kleine Auswahl an RSS-Tipps und es gibt sicherlich noch jede Menge mehr. Was tun Sie denn, um Ihre RSS-Abos zu steigern. Oder ist es Ihnen eher egal?

>> PR Blogger RSS Guide (01): Bloglines
>> PR Blogger RSS Guide (02): Internet Explorer & Firefox
>> PR Blogger: PR Blogger RSS Guide (03): Google Reader
>> DailyBlogTips: 50 Simple Ways to Gain RSS Subscribers

Klaus Eck

11. November 08

Experiment: Abonnieren Sie den PR Blogger noch heute

Bei der Recherche nach neuen RSS-Tipps war einer ganz besonders augenscheinlich: Wie bekommen Sie am schnellsten neue Blog-Abonnenten? Natürlich über Aktionen, durch die Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser erregen. Manchmal kann das völlig simpel sein. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen heute ein ganz besonders großes RSS-Icon vorstellen:

Bigrss

Falls Sie den PR Blogger noch nicht via RSS abonniert haben, weil Sie lieber Newsletter mögen, können Sie natürlich auch den PR Blogger Newsletter via E-Mail bestellen.

Wer es noch größer mag, kann sich auch gerne das größte RSS Icon ansehen. In Wirklichkeit geht es bei der eigenen Blogpromotion natürlich nicht um große Icons, sondern um den guten Content.

Klaus Eck

05. März 08

E-Mail-Newsletter oder Spam?

Es gibt E-Mail-Adressen, die ich online sehr sparsam verwende. Grundsätzlich melde ich mich damit nie bei Newslettern an, weil ich meine Informationen lieber via RSS beziehe. Dennoch erhalte ich immer wieder von Unternehmen (oder Medienhäusern) ungewollt und ungefragt E-Mails zugeschickt, die ich nie bestellt habe. Da es meine Einwilligung gar nicht gab, sollte es eigentlich nicht meine Aufgabe sein, diesen Newsletter wieder abzubestellen, könnte man zumindest meinen. Deshalb war ich heute etwas verwundert als ich in einer E-Mail folgende Formulierung las:

"Sollten Sie nicht antworten, dürfen wir dies als Bestätigung sehen, dass Sie weiterhin an unserer monatlichen „news@xxx“ interessiert sind"

Das bin ich definitiv nicht. Aber warum soll ich jetzt daraufhin aktiv werden? Ich habe mich weder einmalig noch mit einem Double Opt-In angemeldet. Wenn jedes Unternehmen nach dieser Devise verfährt und ich nicht darauf vorsorgend mit einer Abmeldung reagiere, dürfte meine Mailbox schon bald nicht mehr zu gebrauchen sein. Ich bevorzuge eine strikte Trennung von E-Mails und reiner Informationsaufnahme und würde mich freuen, wenn die E-Mail weiterhin als Dialogmedium zur Verfügung stünde. Alles andere gehört bitte in meinen RSS-Reader, für den ich mir selbst meine Newsquellen auswähle. Noch ein Grund mehr für meine kleine RSS-Umfrage.

Welche Erfahrungen haben Sie mit unverlangten Corporate Newslettern gemacht?

>> PR Blogger: Unproduktive E-Mail-Junkies
>> PR Blogger: Und wieder einmal am Ende: die E-Mail
>> PR Blogger: E-Mails werden unwichtiger
>> PR Blogger: Die Zukunft der E-Mail fraglich

Klaus Eck

PR Blogger RSS-Umfrage I

Viele Leser kennen das Format RSS bis heute nicht. Dabei lassen sich die meisten Blogs und Medieninhalte mithilfe eines Feedreaders (Leseprogramms) viel schneller auf Änderungen und aktuelle Inhalte hin überprüfen, ohne dass man sie dazu extra aufrufen muss. So sparen Leser viel Zeit. Möglich wird das durch RSS (Really Simple Syndication), einem standardisierten "Dialekt" der Extensible Markup Language (XML), der Inhalte mit semantischen Angaben versieht und dadurch maschinenlesbar macht. Alle gängigen Browser haben inzwischen RSS-Reader integriert, sodass Sie darüber Ihre gewünschten Inhalte direkt abonnieren können. Einige davon habe ich Ihnen bereits in einer RSS-Serie vorgestellt, weitere Anwendungen werden folgen. Wie nutzen Sie eigentlich den PR Blogger? Dazu möchte ich Ihnen folgende Fragen stellen:

>> PR Blogger: RSS Guide (03): Google Reader
>> PR Blogger: RSS Guide (02): Internet Explorer & Firefox
>> PR Blogger: RSS Guide (01): Bloglines

Klaus Eck

26. Februar 08

Einige Erkenntnisse der BILDblog Leserbefragung

Im Herbst vergangenen Jahres hatte das BILDblog seine Leserschaft darum gebeten, an einer Befragung teilzunehmen. Abgefragt wurden darin Nutzungsgewohnheiten, Einstellungen gegenüber dem Angebot des Blogs und weitere Merkmale. Insgesamt sind nahezu 20.000 Leser der Aufforderung gefolgt. Nun liegen die Ergebnisse der Studie vor.

Da es sich bei dem BILDblog um eines der erfolgreichsten deutschen Weblogs handelt, das zudem nicht als Metablog verstanden werden kann, sind einige der Ergebnisse auch allgemein interessant. Dies wird untermauert von den statistischen Daten über die Leserschaft selbst: nur 13 Prozent der Umfrageteilnehmer sind selbst aktiver Bestandteil der Blogosphäre, sprich betreiben selbst ein Blog. Daher stelle ich hier einige interessante Ergebnisse vor, die auch über das BILDblog hinaus relevant sein dürften.

RSS-Nutzung

Bei den Fragen, die das Nutzungsverhalten des RSS-Feeds betreffen, fällt zunächst auf, dass nur 12,5 Prozent der Befragten den Feed abonniert haben. Im Vergleich dazu rufen 85,4 Prozent das Blog manuell oder via Bookmark direkt auf. Dies spiegelt sich auch darin wieder, dass 31 Prozent der Leser den Blogbereich "RSS" gar nicht erst kennen. Wieviele derjenigen Leser, die den Bereich kennen, tatsächlich etwas mit dem Begriff anfangen können, bleibt leider unbeantwortet.

Auf der anderen Seite beurteilen diejenigen Leser, die RSS kennen das Feature größtenteils als wichtig. Die Schlussfolgerung daraus lautet also, dass RSS eine interessante Technologie ist, die ein Nutzer in der Regel nicht mehr missen möchte, jedoch in der Allgemeinheit noch größtenteils unbekannt ist. 

Weiterhin ist aufschlussreich, wie die Abonnenten des RSS-Feeds diesen Nutzen:

16,2 Prozent lesen die Artikel nur in ihrem Feedreader
46,1 Prozent lesen die Artikel in ihrem Feedreader, rufen die Website allerdings dennoch gelegentlich auf
37,7 Prozent nutzen den Feedreader als Newsalarm und rufen bei nach der Meldung eines neuen Artikels direkt die Website auf

Wer sich also bis dato scheute, einen Newsfeed bereit zu stellen, da er Angst um seine Seitenaufrufe hatte, scheint widerlegt zu sein. Zwar besucht tatsächlich ein Teil der Abonnenten die Website nicht mehr, doch mit 37,7 Prozent ist der Anteil derer, die die Website dank RSS vermutlich wesentlich öfter aufsuchen, als sie es ohne Feed tun würden, wesentlich größer.

Werbung im Blog

Wenn man die Diskussionen um Werbung in Blogs verfolgt, wächst in der Regel der Eindruck, dass dies ein absolutes No-Go sei. Doch die BILDblog-Leserbefragung fördert gegensätzliche Erkenntnisse zu Tage.

Gefragt wurde, ob die Leser, falls das BILDblog künftig mehr Werbung enthalte, dieses ...

...häufiger nutzen würden (0,1Prozent)
...genauso häufig nutzen würden (90,4 Prozent)
...seltener nutzen würden (8,6 Prozent)
...gar nicht mehr nutzen würden (0,8 Prozent)

Der überwiegende Teil der Leserschaft hätte also kein Problem mit einer Zunahme der Werbung. Wichtig, wie in offenen Antworten häufig betont wurde, sei allerdings, dass es sich nicht um Pop-up-Werbung handele. Außerdem wurde abgefragt, wie sich die Leserschaft die Verwendung zusätzlicher Werbeeinnahmen wünschen würde. Hier sind neben "generelle Untersützung" "bessere Recherchebedingungen" und "mehr Beiträge" die Topnennungen.

Bei einem informativen und hochwertigen Blog scheint es also kein Problem darzustellen, wenn eine Monetarisierung unternommen wird. Letztlich ist dies nur verständlich, da ein gutes Angebot eben Resourcen erfordert.

Wer sich für weitere Ergebnisse der umfangreichen Studie interessiert, findet sie als kostenloses PDF auf den Servern der Uni Bamberg.

>> BILDblog: Du bist BILDblog
>> Schmidt mit Dete: Ergebnisse der BILDblog-Befragung
>> Studie: BILDblog-Nutzerbefragung 2007

Thomas Euler

14. Februar 08

PR Blogger RSS Guide (03): Google Reader

RSS kennen immer noch erst wenige Anwender: Deshalb stelle ich Ihnen nun im dritten Teil des PR Blogger RSS Guides den meistgenutzten RSS-Reader überhaupt vor: den Google Reader. Vielleicht kann ich Sie dadurch ein wenig neugierig auf ein Informationsmanagement via RSS machen. Falls Sie den Dienst zumindest testen wollen, benötigen Sie nur einen kostenfreien Google-Account, mit dem Sie auch andere Google Services wie Gmail, Google Docs oder iGoogle nutzen können.

Interface

Die Bedienung des Google Readers geht intuitiv von der Hand. In der linken Spalte finden Sie die Liste ihrer abonnierten RSS-Feeds. Wahlweise werden dort all Ihre Feeds angezeigt oder nur jene, die neue Einträge beinhalten. Bei der Ansicht der einzelnen Beiträge können Sie sich entscheiden, ob Sie die kompletten Einträge (erweiterte Ansicht) oder nur die jeweiligen Überschriften (Listenansicht) angezeigt erhalten wollen.

Der PR Blogger in der erweiterten Ansicht

Und in der Listenansicht

Neben der herkömmlichen Möglichkeit, einen Artikel oder kompletten Feed per Mausklick als gelesen zu markieren, bietet der Google Reader ein weiteres praktisches Feature: Sobald Sie in der erweiterten Ansicht an das Ende eines Eintrags scrollen, wird dieser als gelesen markiert. Auf Wunsch können Sie diese Funktion allerdings deaktivieren.

Feedverwaltung

Um Ordnung in Ihre Abonnements zu bringen, bietet Ihnen der Google Reader einige Möglichkeiten. Zunächst können Sie beliebig viele Ordner erstellen und Ihre Feeds entsprechend einsortieren. Desweiteren können Sie jeden RSS-Feed und jeden einzelnen Eintrag mit Tags verschlagworten. Außerdem können Sie besonders interessante Artikel oder solche, die Sie erst später in Ruhe lesen möchten, mit einem Mausklick auf das kleine Sternchen am Ende jedes Eintrags markieren. Diese gekennzeichneten Artikel sehen Sie dann, ähnlich wie in Gmail, entweder in der Feedübersicht hervorgehoben oder gesammelt auf einer extra Seite.

Mehr "PR Blogger RSS Guide (03): Google Reader" »

28. Januar 08

PR Blogger RSS Guide (02): Internet Explorer & Firefox

Wer noch nicht ein Blog via RSS abonniert hat, muss dazu nicht unbedingt eine zusätzliche RSS-Software auf seinen Rechner downloaden. Auf einen webbasierten RSS-Service wie Bloglines können RSS-Nutzer theoretisch ebenfalls verzichten, wenn sie nur wenige Quellen abonnieren wollen. Allerdings müssen Sie dazu einen aktuellen Browser verwenden. Dann ist es mit wenig Aufwand möglich, die RSS-Funktionen von Firefox und Internet Explorer zu nutzen. In diesem zweiten Teil des PR Blogger RSS Guides werden die RSS-Funktionen der beiden großen Browser miteinander verglichen.

Features

Sowohl der Internet Explorer wie auch Firefox sind in der Hauptsache Webbrowser und bieten beide nur recht rudimentäre RSS-Funktionen an. Wollen Sie allerdings nur unkompliziert die Feeds weniger Seiten abonnieren, können Sie getrost die RSS-Funktion ihres Browsers benutzen. Auf diese Weise erfahren Sie zumindest, welche Chancen RSS bietet. Später können Sie jederzeit andere RSS-Dienste nutzen, die Ihnen bessere Funktionen anbieten.

Interface

IE: Das Management der RSS-Feeds funktioniert im Internet Explorer über die Favoriten (Lesezeichen). Wenn Sie eine Seite besuchen, die einen Feed bereitstellt, leuchtet das kleine RSS-Symbol in der Toolbar auf. Mit einem Klick darauf rufen Sie den Feed auf und können diesen anschließend abonnieren. Er wird daraufhin unter den Favoriten in der Kategorie "Feeds" abgelegt.

In der Favoritenleiste tauchen die ausgewählten Feeds daraufhin in einer Liste auf. Wurde ein Feed aktualisiert, wird der Name fett dargestellt.

FF: Auch beim Firefox-Browser nutzt man die Lesezeichenfunktion zum Abonnieren von RSS-Feeds. Firefox nennt diese dynamische Lesezeichen. Die komplette Verwaltung handhaben Sie mit Hilfe des Lesezeichen-Managers, den Sie unter Lesezeichen -> Lesezeichen-Manager finden.


Feedverwaltung

IE: Um einigermaßen Ordnung in Ihre RSS-Feeds zu bekommen, können Sie verschiedene Ordner erstellen, in denen Sie ihre Informationen ablegen können. Die Möglichkeit einzelne Einträge zu markieren, um sie schneller wiederzufinden, fehlt hierbei leider. Eine Funktion zum Suchen in allen Feeds gibt es nicht. Allerdings ist es möglich jeden Feed einzeln zu durchsuchen. Darüber hinaus können die Artikel wahlweise nach Datum, Titel oder Autor sortiert dargestellt werden. Die Anzeige der Beiträge nur einer speziellen Kategorie ist möglich. Eine Filterfunktion fehlt ebenso wie die Option Ihre Feeds oder einzelne Beiträge zu verschlagworten.

FF: Firefox schlägt bei der Verwaltung der RSS-Feeds einen etwas anderen Weg ein. Anstelle des normalen Feeds wird jeder Eintrag einer Quelle im Lesezeichen-Manager als Hyperlink dargestellt. Somit können Sie nur den Titel des jeweiligen Items sehen, nicht jedoch den vollständigen Artikel. Diesen können Sie nur durch einen Klick auf den Link lesen, der Sie direkt auf die Ursprungswebsite führt. Immerhin können Sie Ihre Feeds in verschiedenen Ordnern sortieren, um den Überblick zu behalten. Außerdem können Sie die Titel der einzelnen Einträge durchsuchen. Weitere Funktionen zur Sortierung und Verwaltung fehlen allerdings. Leider werden Ihnen auch die neusten Einträge in Ihrer Lesezeichenliste nicht kenntlich gemacht.

Feeds abonnieren und teilen

IE: Wie oben beschrieben werden die Feeds unkompliziert direkt im Browser abonniert. Sämtliche Funktionen, die das Prädikat "social" verdienen würden, also etwa ein Versenden der Beiträge via Email oder das Anlegen einer für andere einsehbaren Seite der eigenen Feeds, fehlen.

FF: Ähnlich wie beim Internet Explorer abonnieren Sie die Feeds direkt aus dem Browser. Wenn eine Website Ihnen einen Feed anbietet, erscheint in der Adressleiste das orangefarbene RSS-Symbol. Mit einem Klick darauf können Sie den gewünschten Feed dann als dynamisches Lesezeichen speichern. Alternativ können Sie die Feed-URL auch händisch im Lesezeichen-Manager eingeben. Social Features vermisst man bei Firefox ebenso wie im Internet Explorer.

Fazit

Sowohl der Internet Explorer als auch Firefox eignen sich nur bedingt zur Verwaltung von RSS-Feeds, sind aber für den allerersten Zugang zu RSS gar nicht so schlecht. Denn zur Handhabung einer kleinen Anzahl von RSS-Feeds sind sie durchaus zu gebrauchen, weiterführende Funktionen wie etwa Filter oder Tagging fehlen jedoch. Im direkten Vergleich macht der Internet Explorer die bessere Figur, da er immerhin ein paar Möglichkeiten der Sortierung und der Suche anbietet. Die RSS-Verwaltung von Firefox kann man getrost als "reduziert" bezeichnen.

>> PR Blogger RSS Guide (01): Bloglines

Klaus Eck

17. Dezember 07

PR Blogger RSS Guide (01): Bloglines

Wenn ich in meinen Vorträgen auf Blogs eingehe und erläutere, wer in der Web 2.0 alles online kommuniziert, stoße ich immer wieder auf Verwirrung. Zu den ersten Fragen zählt immer: "Wer soll denn das alles lesen?" Natürlich niemand, antworte ich darauf in der Regel. Schließlich kommt es auch beim Lesen von Büchern und Zeitschriften auf die richtige Auswahl an. Oder lesen Sie alle 90.000 Bücher, die in etwa jedes Jahr hierzulande erscheinen? Für das Information Management gibt es aber einige leicht zu beherrschende Tricks und Tipps, auf die ich in Zukunft häufiger im PR Blogger hinweisen werde. Aus diesem Grunde stelle ich Ihnen von nun an regelmäßig Tools vor, mit deren Hilfe Sie Ihre Informationsflüsse leichter bewältigen können. Daher werde ich in dieser RSS-Serie - dem PR Blogger RSS Guide - künftig RSS-Services vorstellen, die Ihnen bei Ihrer täglichen Informationsbewältigung ein wenig helfen sollen.

Was ist RSS?

Bisher kennen und nutzen in der Kommunikationsbranche erst wenige Onliner RSS und verzichten damit auf ein enormes Potential im eigenen Zeitmanagement. Das Kürzel RSS steht sowohl für "Really Simple Syndication" sowie für "Rich Site Summary" und beschreibt einen Service, mit dem Sie automatisch die neusten Inhalte einer Website abholen können, wenn diese einen sogenannten RSS-Feed anbietet. Dann können Sie diesen News-Feed einfach mit einem Feedreader abonnieren und werden künftig automatisch informiert, sobald sich auf der Seite etwas getan hat. Dies ermöglicht es, eine große Zahl von Online-Informationsquellen problemlos zu verfolgen, ohne diese stets selbst ansteuern und nach Neuigkeiten absuchen zu müssen.

Nahezu alle Nachrichtenseiten und Blogs stellen heutzutage einen solchen RSS-Feed zur Verfügung. Im PR Blogger RSS Guide erhalten Sie künftig einige Informationen über ausgewählte Tools, mit denen Sie Ihre Feeds lesen und systematisieren können, aber auch über Dienste, die Ihnen bei der Erstellung, Filterung und Verwaltung eigener Feeds behilflich sind.

1. Der Feedreader Bloglines

Den Anfang macht der Service Bloglines, den es derzeit in der angestammten und in einer Beta Version gibt. Da die Beta bald die alte Version ersetzen wird, habe ich beide Versionen getestet, die Sie übrigens mit dem gleichen Nutzerkonto nutzen können.

Basis Features

Primär ist Bloglines ein Feedreeder, mit dem Sie kostenlos beliebig viele RSS-Quellen abonnieren können. Dies sieht dann beispielsweise so aus:

In der normalen Version:

In der Beta Version:



Interface

In der Standardversion werden die Feeds jeweils als Liste dargestellt, während Sie in der Beta eine eigene Seite mit Feedmodulen erstellen können, die bequem per Drag & Drop angeordnet werden kann. Eine Listenansicht jedes Feeds ist natürlich ebenso verfügbar. Bei der Anzeige eines Feeds können Sie sich entscheiden, ob Sie die ganzen Texte (falls vom Feedbetreiber so angeboten) oder nur die Überschriften angezeigt bekommen. Außerdem haben Sie mehrere Wahlmöglichkeiten, alle Items, nur die letzten fünf Artikel, alle von heute oder die von letzter Woche sehen möchte. Besonders empfehlenswert ist jedoch die Option, alle ungelesenen Feeds anzeigen zu lassen.

Feedverwaltung

Wie links in den Bildern zu erkennen, können die diversen Feeds in verschiedene Ordner sortiert werden, um sie etwa nach Themengebieten oder Wichtigkeit zu ordnen. Um einzelne Items (so nennt man einen Artikel, der im Reeder ankommt) schnell wiederzufinden, können Sie diese "anpinnen". Leider gibt es aber keine Übersicht über alle festgelegten Beiträge, sondern nur eine pro Feed oder Ordner. In der Standardversion können Sie Ihre Feeds durchsuchen. In der Beta funktioniert dies noch nicht. Auch die Möglichkeit, Feeds mit bestimmten Filtern zu belegen, fehlt bis dato, dürfte aber nach der Betaphase ebenfalls zur Verfügung stehen.

Feeds abonnieren und teilen

Um den Feed einer Website zu abonnieren, können Sie entweder die Webadresse des Feeds manuell eingeben oder ein sogenanntes Bookmarklet benutzen. Das ist ein kleiner Button


den man einfach in seine Lesezeichenleiste (je nach Browser ggf. andere Bezeichnung) kopiert. Falls Sie dann eine Seite via Firefox oder Internet Explorer abonnieren wollen, klicken Sie dazu einfach darauf. Dadurch erkennt Bloglines, welche Feeds auf der jeweiligen Webseite verfügbar sind und bietet Ihnen eine entsprechende Auswahl an.

Außerdem zeigt Ihnen Bloglines einige Möglichkeiten auf für den Austausch von Feeds oder Beiträgen mit anderen. Zunächst können Sie auf Wunsch die Liste Ihrer abonnierten Newsfeeds veröffentlichen, um sie jedermann zugänglich zu machen. Außerdem erhalten Sie bei Bloglines auf Wunsch zu jedem Abonnement sogenannte "related Feeds", die ein ähnliches Themenspektrum behandeln. So ist es einfach, auf neue interessante Quellen zu stoßen. Einen interessanten Artikel können Sie zudem problemlos via E-Mail direkt aus der Itemliste an Freunde und Bekannte weitersenden.
Weitere Features

Neben dem Feedreader bietet Bloglines noch einige weitere Nutzungsmöglichkeiten. Da wäre zum einen die Suchfunktion, die es einem ermöglicht, alle erfassten RSS-Feeds zu durchsuchen. Dies funktioniert im Prinzip wie eine Google-Suche mit entsprechenden Filtern. Zusätzlich kann man wählen, ob man nur Items von Newsseiten, keine Newsseiten oder alle Items durchsuchen möchte. So lassen sich beispielsweise gezielt alternative Quellen zu einer Thematik finden. Ebenso ist es möglich, nach ausgewiesenen Zitaten oder ganzen Feeds zu suchen, die die ausgewählten Schlagwörter beinhalten. Die Ergebnisse können Sie sich dann nach Datum, Relevanz oder Popularität sortiert anzeigen lassen. Außerdem können Sie eine Suche, ähnlich etwa wie Google Alerts, als RSS-Feed abonnieren, um so neue Einträge zum Thema direkt in ihrem Feedreader angezeigt zu bekommen.

Zudem ist es über Bloglines möglich, ein eigenes Blog zu betreiben. Dieses kann zwar von der Funktionalität nicht mit den Angeboten der gängigen Bloghoster mithalten, zur privaten Nutzung als Notizblog taugt es aber alle mal. Außerdem gefällt mir, dass man Items mit einem Klick dem eigenen Blog hinzufügen kann.

Fazit: Bloglines bietet zahlreiche Optionen, mit denen Sie im Alltag Ihre Informationen sehr gut verwalten können, ohne dass Sie sich zu viel auf technische Fragen einlassen müssen.

Klaus Eck

03. April 06

PR-Blogger-Newsletter: erste Erfahrungen

Nach anfänglichen Problemen habe ich heute Morgen den PR-Blogger-Newsletter erneut verschicken können. Er ging an rund 50 Personen, die sich alle dafür registriert haben. Ich kann den Zookoda-Service jedem Blogger empfehlen, der via E-Mail seine Leserschaft erweitern möchte. Denn RSS ist (leider) noch nicht allzu sehr verbreitet und nicht jeder Leser merkt sich zahlreiche Bookmarks und kehrt dadurch von selbst wieder zurück. Auf Suchmaschinen alleine sollte man sich lieber nicht verlassen, sondern selbst aktiv für die Blog-Promotion sorgen.

Dank einem kürzlich vorgenommenen Update ist es auch möglich, in dem kostenlosen Zookoda-Tool die Blog-Inhalte, die via RSS in das Newsletter-Tool eingelesen werden, gesondert zu bearbeiten. Somit kann jeder Blogger seinen eigenen Newsletter mit Beiträgen erstellen, die sich von den Orginal-Inhalten des Weblogs unterscheiden.

Anfangs gab es einige Probleme beim Einlesen des RSS-Feeds. Doch dank der Hilfestellung durch den Zookoda-Support wird der PR-Blogger-Newsletter von nun an automatisch einmal in der Woche versendet.

>> Beispiel: PR-Blogger-Newsletter vom 3. April 2006 und vom 24. März 2006

Klaus Eck

Anmeldung für den wöchentlichen PR-Blogger-Newsletter via E-Mail mit dem Stichwort PR Blogger Newsletter oder via Formular oben rechts.

02. September 05

Newsreader2go

Ein bisschen stolz bin ich schon darauf. Denn es ist eine gute Idee gewesen. Denn es ist sehr gut umgesetzt. Denn es ist eine wirkliche Innovation: Der ots.NewsReader für Windows ist mobil geworden.

Erstmals können wir also eine wirkliche Alternative zu Web-Newsreadern anbieten, die trotzdem von verschiedenen Rechnern aus bedienbar ist. Siegfried Hirsch hat ihn auch beschrieben.

Mehr "Newsreader2go" »

Ganz einfach abonnieren:

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