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Der PR Blogger

  • Im PR-Blogger erhalten Sie aktuelle Informationen über die neuesten Trends im Online Reputation Management, in der Online-PR- und im Online-Marketing.

    Klaus Eck, der Herausgeber des PR Bloggers, ist Kommunikationsberater und Reputation Manager.
    Er hilft Unternehmen beim Aufbau einer eindeutigen Online-Reputation und bei der Entwicklung von Online-Relations.

    Kontakt:
    Klaus Eck
    Neu: Tel.: 0171-68.8.68.24


    ke (at) imagecapital.de

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23. Februar 09

Christoph Bauer wird Praktikant 2.0

Wie bekommt man eigentlich am besten (zumindest im Social Media Marketing) eine Praktikumsstelle? Eine Antwort darauf könnte Christoph Ernst-Otto Bauer geben, der seit einer Woche bei Imagecapital - the Reputation Network ein Praktikum macht und regelmäßig im PR Blogger schreiben wird. Wir hatten im Oktober 2008 im PR Blogger eine (andere) Stelle ausgeschrieben, auf die er via Twitter direkt reagierte. Dieser Mut zur Ansprache hat mich positiv überrascht und uns per Twitter ins Gespräch gebracht. Kurze Zeit darauf lagen uns schon seine Bewerbungsunterlagen vor. Einige Wochen später besuchte Christoph uns in München und überzeugte uns sehr schnell.

Christophbauer Der Student der Kommunikationswissenschaft (Klagenfurt) versteht sich selbst als "Social Media Addict", holt sich aber auch Inspiration von Philip Glass, Richard D. James, Helge Schneider, Chris Cunningham, Steve Jobs und vielen anderen. Hin und wieder tritt er als DJ auf. Als unabhängiger Studierendenvertreter ist er in Komissionen, Instituts- und E-Learningkonferenzen, in der Universitätsvertretung und Vorstandsmitglied der Plattform unabhängiger Studierender. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Christoph alles Gute für seine Zeit in München.

Twitter und Universität ist ein spannendes Thema, was von vielen noch unterschätzt wird. Weshalb Studenten und Bewerber twittern sollten, habe ich deshalb schon einmal im PR-Blogger beschrieben. Auf diese Weise können sich Studenten sehr gut postionieren und frühzeitig bei (twitternden) Unternehmen ins Gespräch bringen.

Falls Sie sich ebenfalls für einen Praktikumsplatz in 2009/2010 bewerben wollen, bin ich gespannt auf Ihre Unterlagen. Informationen zum Praktikum finden Sie in einer alten, aber noch immer aktuellen Ausschreibung vom September 2007.

>> Flickr-Account
>> Facebook
>> Xing
>> Praktikant 2.0 auch wieder ab Oktober 2009 gefragt

Klaus Eck

31. Oktober 08

Daimler-Blog: Mehr Unternehmenstransparenz, mehr Online-Reputation

Vor einigen Tagen bin ich gemeinsam mit Thomas Pleil auf einem Social Media-Workshop bei Daimler gewesen, um mit dem Daimler-Blogprojektleiter Uwe Knaus und Michael Kuhn, dem Verantwortlichen der Business Innovation Community, über Corporate Blogs, die Unternehmenskultur und die Online-Reputation zu diskutieren. Anlass der internen Daimler-Veranstaltung war der erste Geburtstag des Daimler-Blogs, in dem inzwischen mehr als 80 Daimler-Mitarbeiter bloggen. Thomas Pleil geht in seinem Blogartikel ausführlicher auf die im August gestartete Daimler-interne Business Innovation Community ein, deshalb verweise ich hier auf seinen lesenswerten Beitrag: Mit einem Zitat zeigt er zudem deutlich auf, mit welchen Fragen jedes Corporate Blog zu kämpfen hat:

“Es geht mir darum, dass es respektiert wird, wenn ich sowas mache”, meinte ein Teilnehmer der Diskussion. Es geht also nicht nur darum, ob Corporate Blogger von außen akzeptiert werden, sondern auch, welches Klima sie intern antreffen. Zugespitzt und umgedreht: Aus autoritären Strukturen heraus kann man nicht im Social Web bestehen." (Textdepot)

Unternehmen können letztlich als Organisation gar nicht bloggen. Sie benötigen Mitarbeiter, die aus einer intrinsischen Motivation heraus selbst am Corporate Blog mitwirken und es vorantreiben. Das fällt natürlich schwer, wenn die Beiträge als Ad-on gelten und nicht während der Arbeitszeit verfasst werden können, weil dazu in vielen Unternehmen die Akzeptanz fehlt. Stattdessen müssen sich Corporate Blogger sehr häufig sogar rechtfertigen, wenn sie etwas gebloggt wird. Die häufigste Replik die Corporate Blogger zu hören bekommen, ist sicherlich: "Dafür habe ich gar nicht die Zeit, woher nimmst Du die überhaupt. Bist Du nicht genügend ausgelastet?"

Es fällt schwer, Social Media in das Unternehmen zu holen, wenn dazu viele kulturelle und auch technische Voraussetzungen fehlen. Deshalb muss jedes größeres Unternehmen viel experimentieren, um für sich herauszufinden, inwiefern sich bestimmte Tools dafür eignen. Eine aktuelle Diskussion im Daimler-Blog macht dies sehr deutlich: Was geschieht, wenn Hierarchien in einem Corporate Blog aufeinander treffen? Noch tastet man sich einander heran und es fehlen in den meisten deutschen Unternehmen in dieser Hinsicht Erfahrungswerte. Von Enterprise 2.0 ist meistens nichts zu entdecken, wer kennt schon diesen webzweinulligen Begriff, der der Fantasiewelt zu entstammen scheint.

Noch etwas befremdlich ist für viele Menschen, dass sie als Mitarbeiter ihr Unternehmen in der digitalen Welt repräsentieren und dass sie eben nicht als Privatpersonen, sondern als Daimler-Mitarbeiter im Web wahrgenommen werden. Ihre Online-Reputation wirkt sich via Blog sowieso direkt auf das Unternehmensimage von Daimler aus. Jedes Human Brand wird zu einem Puzzleteil für die gesamte Organisation und wirkt sich auch via digitaler Mundpropaganda auf das gesamte Unternehmensbild aus. Je mehr Menschen online aktiv werden, desto runder wird hierbei der Gesamteindruck. Der Einzelne trägt sehr viel zur Online-Reputation seines Konzerns bei und profitiert gleichzeitig von dessen Marke und seinen eigenen Online-Aktitivitäten. Deshalb sollte jeder Corporate Blogger auch daran denken, dass er nicht nur für ein großes Unternehmens namens Daimler arbeitet, sondern an seiner eigenen internen oder externen Karriere bastelt. Jeder Blogartikel wirkt sich unmittelbar auf die eigene Reputation und damit auch auf die interne Wahrnehmung des Mitarbeiter 2.0 aus.

Im folgenden sehen Sie unsere beiden Vorträge auf der Daimler-Veranstaltung:

Angesichts der Finanz- und uns vermutlich allen bevorstehenden Wirtschaftskrise ist es spannend zu beobachten, wie sich die Unternehmenskultur durch ein Corporate Blog verändert. Auf den Blogbeitrag von Mario Jung im Daimler-Blog, der die interne Verunsicherung ein wenig verdeutlicht, reagiert immerhin sogar Prof. Dr. Eckhard Kressel und ergänzt die Unternehmensperspektive aus seiner Sicht als Leiter Personal- und Arbeitspolitik mit einem Kommentar und einem längeren Artikel zum Produktionsstopp, um damit die eigenen Mitarbeiter zu beruhigen. In seinem Posting erläutert er, was der Daimler-Personalvorstand Günther Fleig vor kurzem in einer Telefonkonferenz mit Journalisten besprochen hat und schafft damit ein Stück weit mehr Unternehmenstransparenz für alle Mitarbeiter.

>> Das Textdepot: Thomas Pleil: Social Media bei Daimler (und anderen): Eine Frage der Kultur
>> Daimler-Blog: Gedanken zum Produktionsstopp

Klaus Eck

10. Oktober 08

Video: Rufmord 2.0 auf Polylux

Vor einigen Wochen bin ich von Polylux zum Thema Online-Reputation-Management interviewt worden. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Wer heute Morgen um 00:10 Uhr den Fernsehbeitrag nicht auf Polylux gesehen haben sollte - vermutlich die meisten Leser des PR-Bloggers -, kann dieses jetzt im Polylog-Videocast - oder an dieser Stelle nachholen. Der TV-Beitrag zum Rufmord 2.0 ist eine sehr einfache, allgemeine Einführung in das Thema Datenexhibitionismus im Netz, fügt aber ein wichtiges Wort hinzu: Netz-Naivität - Diese kann sich heutzutage niemand mehr leisten.


Poly Rufmord @ www.polylog.tv/videothek

Über die konkreten Auswirkungen auf meinen Buchverkauf (zumindest bei Amazon) bin ich gespannt. Schließlich ist das Ganze ein wenig Buch-PR. Immerhin habe ich es bei Amazon heute bereits auf Platz 1 in der Kategorie "Internetrecht" geschafft, dabei handelt es sich bei der "Karrierefalle Internet" nun wirklich um kein rechtliches Werk. Diesen Anspruch habe ich als Autor überhaupt nicht.

Aber bitte glauben Sie auch nicht, dass Sie mit Netz-Lobhudelei weiterkommen, wie es in der TV-Sendung heißt. Es ist immer besser, wenn Dritte Ihren digitalen Ruf stärken. Was Sie selbst mit eigenen Artikeln, Bildern und Videos dazu beitragen, macht das Bild im Idealfalle nur rund. Das alleine genügt natürlich nicht und verbessert noch nicht unbedingt die eigene Glaubwürdigkeit. Vertrauen bauen Sie am besten über gute und nachhaltige Beziehungen im Web wie offline auf.

Klaus Eck

06. Oktober 08

Jobangebot: Wir suchen Verstärkung

Unser Kompetenznetzwerk Imagecapital – the reputation network – braucht dringend Unterstützung. Ab Februar 2009 suchen wir eine/n kompetente/n und engagierte/n Team-Assistenten/tin für Kommunikation und PR, idealerweise in Vollzeit.

Wir sind ein junges Unternehmen, das sich auf die Online-Kommunikation und -Reputation spezialisiert hat. Unser Team besteht aus zukunftsorientierten Kommunikationsberatern mit beraterischem, imageorientiertem, journalistischem und grafischem Background. In der deutschen Online- und Kommunikationsszene sind wir bestens vernetzt.

Wer bei uns mit anpackt, profitiert von einem großen beruflichen Entwicklungspotential und gewinnt Kontakte zu interessanten Menschen und Organisationen. Und er arbeitet in einer der schönsten Gegenden Münchens - in der Nähe des Odeonsplatzes.

Wir brauchen vor allem Unterstützung der Geschäftsführung in sämtlichen administrativen und kommunikativen Aufgaben: Sie halten das Team organisatorisch zusammen, unterstützen die Projektkoordination und engagieren sich zeitweise in Teilprojekten. Ihre Mitarbeit bei der Budgeterstellung und -verwaltung sowie bei der Kontierung und Kontrolle der Rechnungseingänge ergänzt Ihr Aufgabenspektrum. Sie unterstützen unsere Korrespondenz (auch in Englisch), bearbeiten anfallende Post, überwachen unsere Termine, planen und verwalten unsere Geschäftsreisen. Gerne übernehmen Sie Recherchearbeiten und Monitoring für unsere Kunden. Wenn Sie Freude am Schreiben haben, unterstützen Sie uns in der Erstellung von Texten und Dokumenten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden.

Wir erwarten: Berufsausbildung als Werbekaufrau/-mann, bzw. Ausbildung an einer Werbefachschule,ein Kommunikations- oder vergleichbares Studium; erste Berufserfahrung; Sicherheit in der neuen Rechtschreibung und ein gutes Auge für Texte und Layouts; Erfahrung in MS Office (2007) und erste Kenntnisse in Web 2.0-Anwendungen (Blogs, Xing etc.); Englisch in Wort und Schrift; Hohe Motivations- und Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt in der Durchführung der Aufgaben; Selbständigkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Organisationsstärke; Interesse an Neuen Medien

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre elektronische Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, Ihren möglichen Eintrittstermin und Ihre Gehaltsvorstellung an team ad imagecapital.de.

Doris Eichmeier, Heike Bedrich und Klaus Eck, Imagecapital

29. September 08

Online-Reputation zum Nachlesen

Am Freitag habe ich das erste Mal mein neues Buch "Karrierefalle Internet" in den Händen gehalten. Es ist immer noch ein besonderes Gefühl, es wirklich physikalisch zu erleben. In der digitalen Welt bin ich seit vielen Jahren zuhause. Doch das Echte bleibt dennoch ein Wert an für sich. Deshalb freue ich mich sehr darüber, es endlich wirklich zu sehen und möchte es Ihnen ebenfalls zusammen mit meinem Erstlingswerk "Corporate Blogs" "zeigen".

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Zum Glück gibt es auch noch einige digitale Errungenschaften, die es Ihnen ab sofort ermöglichen, einige Auszüge und das Inhaltsverzeichnis des Buchs via Amazon zu lesen.

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Eine Facebook-Gruppe zum Thema Online-Reputation habe ich vor einigen Wochen ebenfalls eingerichtet, zu der ich Sie hiermit herzlich einlade. Darüber hinaus wird in Kürze auch noch eine Website zum Buch folgen, die ich dann ebenfalls im PR Blogger vorstellen werde. Lassen Sie sich überraschen.

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Ab dem 1. Oktober ist die "Karrierefalle Internet" dann auch im Handel erhältlich, sodass Sie sich selbst davon ein Bild machen können. Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Lektüre und freue mich auf Ihr Feedback.

>> PR Blogger: Neues Buch: "Karrierefalle Internet" & Online Reputation Management
>> Fragen zu Rezensionsexemplaren (dito)

Klaus Eck

26. September 08

Online-Reputation: Heike Bedrich im Interview

Auf der Online Marketing Düsseldorf 2008 (OMD) haben meine imagecapital-Kolleginnen nicht nur im PR Blogger gebloggt. Heike Bedrich hat auch noch in einem Webcast des Media-Treffs erläutert, warum die Online-Reputation immer bedeutender wird und wie man sie beeinflussen kann. Außerdem zieht sie eine Bilanz von der Online-PR-Arbeit und geht auf die neuen Anforderungen für PR-Agenturen und -Abteilungen im Interview mit Christian Schmitt ein.

Link: Im Gespräch: Heike Bedrich zu Online-Reputation-Management und PR-Arbeit im Netz

Klaus Eck


18. September 08

OMD - 2. Tag: Die Zukunft der OMD bleibt unklar

Ob die OMD in diesem Jahr alle Rekorde brechen wird oder nicht, brauchen wir zu dieser Stunde nicht mehr zu diskutieren. Sie hat. Mit insgesamt 11.000 Besuchern am ersten Tag sprengte die OMD 2008 ihren Rahmen. Zum Teil war in den Gängen kein Durchkommen mehr. Genauso voll war es auf den Standpartys am Abend, auf der offiziellen Party auf der Rheinterrasse und auf der alternativen Party im Les HallesP1010840, wo um 23 Uhr immer noch eine lange Schlange voll feierfreudiger Messeteilnehmer vor dem Eingang stand. Umso müder sind heute Morgen die Gesichter und um 9 Uhr herrschte hier am zweiten Tag angenehme Leere.

Zwei Tage und zwei Hallen sind im Grunde genommen für diese Messe nicht genug. Zu vielfältig sind die Themen und zu viele bekannte Gesichter trifft man auf dem Weg zu den Terminen. Das heutige Meeting mit der AG Social Media war daher auch „nur“ ein nettes Zusammentreffen einiger Mitglieder in den Gängen und auf dem Stand von mokono und Webtrekk, wo es unserer Meinung nach den besten Cafe der Messe gab.

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17. September 08

Zu Besuch auf der OMD 2008

Nun haben wir es also geschafft, wir sind auf der OMD. Meine Kollegin Doris Eichmeier und ich werden in den nächsten zwei Tagen in die Welt des digitalen Marketings eintreten und hoffentlich staunen. Zuerst heißt es für uns, unsere Kunden auf der Messe zu besuchen. Das wären Eyeblaster, Fantastic Zero,contentmetricsund wunder media. Anschließend teilen wir uns auf: Doris wird das Kongress Forum besuchen, obwohl sie der Themenauswahl gegenüber ein wenig skeptisch ist, vieles davon klingt wie schon öfters gehört. Positiv sieht sie jedoch die vielen praktischen Beispiele, die in diesem Jahr unter anderem in den Workshops und Screenings präsentiert werden. Für heute Nachmittag habe ich mir einige Termine mit meinen Kunden eingetragen und in der freien Zeit werde ich in jedem Fall in die Blogger Area gehen und mir danach noch einige Interaktiv-Unternehmen anschauen. Unter anderem interessieren mich in diesem Jahr die Thema „e-branding Entertainment“,  In-Game Advertising und Rich Media. Interessant wird in jedem Fall auch das Thema „Web 2.0 Analytics“. Denn eine aussagekräftige Analyse der Web 2.0-Angebote ist bislang nur bedingt möglich. Wir sind neugierig, ob Anbieter sich in diesem Bereich weiterentwickelt haben. Für heute Abend haben wir uns die letzten zwei der 650 Karten für die alternative OMD-Party ergattert! Dort werden wir sicherlich einige bekannte Gesichter treffen, wie uns die XING-Besucherliste verraten hat.

Für morgen Vormittag steht als erstes das Treffen mit der Arbeitsgemeinschaft Social Media auf dem Programm, danach zwei Interviews bei media-treff.de: Unser Kunde Fantastic Zero spricht über vertikale Netzwerke, ich werde anschließend zu PR 2.0 ein Interview geben. Obwohl ich die Begrifflichkeit PR 2.0 mit dem Begriff Reputation Management verknüpfen möchte. Am Nachmittag findet dann noch ein interessantes Screening von unserem Kunden Eyeblaster statt: „Digital Relationship Management“. Hierbei geht es um das intelligente Zusammenspiel zwischen Kreativ-, Mediaagenturen und dem Technologieanbieter. Eyeblaster wird Cannes-Beispiele zeigen, die über Eyeblaster realisiert wurden.

Heike Bedrich, Talisman / imagecapital

01. August 08

Froschradio - eine wunderbare Begegnung

Endlich Ferien! Für die meisten Berufstätigen ist der Schulferienbeginn in Bayern gleichzusetzen mit sechs Wochen Stillstand im Land. Zumindest in München. Die Münchner „fliegen“ aus, meistens nach Italien. Laut neuester Statistik auch in diesem Jahr der beliebteste Ferienort der Deutschen. Doch bei aller Freude, stellt sich bei manch Reiselustigen auch Panik ein, besonders wenn es um die Musikauswahl für sechs Wochen geht: Welche Musik nehme ich mit, wenn es gen Süden geht? Patti Smith oder Rolling Stones? Wagner oder Mozart? Die Toten Hosen oder doch lieber Silbermond? Dank iPod kann man ja heutzutage Musik in Hülle und Fülle mitnehmen, vorausgesetzt man hat sie vor dem Urlaub  noch auf den Rechner geladen. Dennoch  kann ein Titel oder Künstler fehlen, an den man nicht mehr gedacht hat, der nicht auf der Festplatte verewigt ist oder der doch gar nicht zu seinem Profil passt. Die Lösung des Problems ist bei mir seit gestern in greifbare Nähe gerückt: Das Froschradio!

Froschradio Ein kleines grünes Plastikteil mit lustigen Kulleraugen für das Suchen des Senders und für die Regulierung der Lautstärke, Made in Germany, daher spritzwasserfest und mit acht Schrauben verschraubt. Jawohl! Ein kleines grünes Ding, ein „Zufallsgenerator zum Glücklichsein!“. Dieses Zitat stammt nicht von mir, sondern vom beneidenswerten Besitzer des Geräts. Er hatte übrigens noch ein paar tiefsinnige Worte für das kleine grüne Ding mit Schwimmring parat: „In diesem Gerät befindet sich Musik für ein ganzes Leben, ohne sich Gedanken machen zu müssen, was man gerade hören möchte.“ Der Trick lautet: leistungsstarke Batterien rein (laut Besitzer reichen die locker für ein Jahr), einfach an den lustigen Kulleraugen drehen (dabei verändert man zugleich auch den Gesichtsausdruck des Kleinen) und schwupp, kann man lauschen und glücklich sein, bei einem Lied, das man zum Beispiel seit ewiger Zeit nicht mehr gehört hat, oder aber ein neuer Titel erwärmt das Herz. Mittendrin. Einfach so, tatsächlich ein Zufallsgenerator zum Glücklichsein, von einer Sekunde auf die andere. Und nun frage ich mich ernsthaft: Wer möchte jetzt eigentlich das Radio noch wegdiskutieren? (Diese Frage richtet sich besonders an Herrn Knüwer) Weiter so, liebe Radiomacher! Wir zappen uns durch Eure Sender und singen lautstark mit: daheim unter der Dusche (wenn man zum Beispiel nicht wegfahren kann) oder am schönen Strand in Italien. Schöne Ferien!

Heike Bedrich, Talisman

04. Juli 08

Online-Reputation-Management 19: Sebastian Voss zum Sinn von Video-Aktivitäten

Der Marketingberater 2.0 bloggt nicht nur, sondern produziert regelmäßig als Video-Podcaster und Twitterer reichlich Stoff für die Social Media Späre. Im Online-Reputation-Interview erzählt Sebastian Voss unter anderem, worauf jeder Jobaspirant bei Online-Video-Bewerbungen achten sollte.

1.  Sie bloggen und video-podcasten im Umfeld von Marketing und PR. Was wollen Sie damit eigentlich erreichen?

Voss Das was viele Social Media-Produzenten in Blogos-  und Podosphäre erreichen wollen: Das Vernetzen mit Gleichgesinnten,  den Aufbau von Bekanntheit und Expertenstatus und natürlich auch das Generieren von Kundenanfragen. Und das schlägt sich auch in unseren Auftragsbüchern nieder. Über 60 Prozent der Projekte sind bisher über den Marketingberater 2.0 zustande gekommen, was mich keineswegs erstaunt. Denn wo sonst kann man potentiellen Mandanten diese Mengen an Wissenskostproben servieren und persönlichen Nutzen stitfen, als auf einem eigenen hauseigenem Online-Magazin.

Dies war für meinen Geschäftspartner Sebastian Wartenberg vor Kurzem auch Grund genug, sich von unserem schicken Hochglanz-Webauftritt zu trennen und stattdessen einen Blog aufzusetzen. Zum einen sind wir näher an unseren Kunden und Interessenten und zum anderen steigern wir unsere Popularität bei Google. Wenn man bedenkt, dass wir innerhalb eines Tages bei der Eingabe von „Synergie-Effekt“ auf Platz drei direkt hinter dem Wikipedia-Eintrag zu finden waren, hat sich die Umstellung für uns bereits mehr als bezahlt gemacht.

2. Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihren Video-Aktivitäten gemacht? Wie wird das insgesamt angenommen?

Grundsätzlich sehr gut. Anfangs habe ich dies eher als Experiment gesehen, da ich meinen Lesern einfach mehr Multimedialität bieten wollte, als Ihnen nur reine Textwüsten zu präsentieren. Wie heißt es so schön: „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“ und bewegte Bilder sagen noch mehr! Auch das durchweg positive Feedback von einigen meiner Leser bestätigte mir, dass ich mit meiner Webcast-Reihe richtig lag. Zuletzt steckte ich auch noch meinen Geschäftspartner Sebastian Wartenberg mit meiner Videoidee an, der nun mittlerweile bei vielen Webcast mehr vor der Kamera steht als dahinter

Unsere ersten gemeinsamen Gehversuche starteten wir letztes Jahr ganz unbefangen auf der „Business to Dialog“ und der „Call Center World“ in Berlin. Bei den Dreharbeiten sorgten wir nicht nur für überraschte Gesichter bei den Ausstellern und volle Mini DV-Kassetten danach, sondern knüpfte ebenfalls wichtige Kontakte zu diesen, die letztlich auch zu Auftragseingängen für unser Unternehmen führten. Wir bemerkten jedoch, dass das Thema „Webcast“ im Mittelstand noch lange nicht angekommen ist. Trotzdem waren viele neugierig und bereit sich für uns als Interviewpartner zur Verfügung zu stellen.

Unser jüngstes Projekt ist markt start! Das Praxishandbuch für Unternehmensgründer, in Kooperation mit dem Verlag Shaker Media, Förderland.de und Mister Wong, bei dem wir das fiktive Gründerduo Peter Flink und Paul Hastig auf dem Weg zu ihrem Krawattenladen u. a. mit einer Webcast-Reihe begleiten. 

3. Welche Bedeutung hat der Einsatz von Videos überhaupt für PR und Marketing?

Für mich gibt es nichts authentischeres und emotionaleres als ein selbst gedrehtes Video. Doch hier liegt für mich der Casus Knacktus im Marketing für viele Unternehmen. Einige Marketing bzw. PR-Departments, stellen bereits erste Videos ins Netz. Jedoch merken sie nicht, dass Sie mit teueren Premium-Clips ihre User eher zum Gähnen und wegklicken verleiten, als das Sie bei diesen einen Hauch von Sympathie auslösen. Aus meiner Sicht, muss ein gut gemachter Clip auf die Zielgruppe ausgerichtet sein und dazu entweder unterhaltsamen oder nutzwertigen Charakter besitzen. Leider muss ich immer wieder erleben, dass Unternehmens-Webcasts eher einem ins Netz gestellten Werbeclip ähneln, der nicht nur ohne Botschaft daherkommt, sondern hier einfach fehl am Platze ist.

4. Immer mehr Medienmacher und Privatpersonen stellen Videos ins Netz. Welchen Einfluss hat das auf die Öffentlichkeit? Müssen wir jetzt damit rechnen, ständig gefilmt zu werden?

Damit kann ich wohl beim Stadtbummel in der deutschen Filmhauptstadt Berlin, tagtäglich rechnen. Selbstverständlich werden so einige Passanten ungewollt Statist einer TV-Serie oder finden sich unabsichtlich im Hintergrund von Hobby-Clips auf youtube wieder. Jüngstes und prominentestes Beispiel ist Googles neuer Service „Street View“, der auch bald in Deutschland erscheinen soll. Hier wurden ganze Straßenzüge abgelichtet und daraufhin für jedermann abrufbar auf die amerikanische Version des Services gestellt. Ein gefundenes Fressen für Datenschützer und für die Anwälte, die sich damit in den USA über viele neue Mandate freuen konnten. Dies zeigt, dass in unserem digitalen Zeitalter die Medien immer mehr mit den Bürgern verschmelzen werden und daraus ein Spiegelbild der Öffentlichkeit entsteht. Wir als Nutzer des Mitmach-Netz tragen jeden Tag ein Stück weit dazu bei, ob wir nun bloggen, twittern, flickern, Pod- oder Webcasten. Doch um Ihnen die kurz die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, wir müssen damit rechnen.

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