Im PR-Blogger erhalten Sie aktuelle Informationen über die neuesten Trends im Online Reputation Management, in der Online-PR- und im Online-Marketing.
Klaus Eck, der Herausgeber des PR Bloggers, ist Kommunikationsberater und Reputation Manager.
Er hilft Unternehmen beim Aufbau einer eindeutigen Online-Reputation und bei der Entwicklung von Online-Relations.
Immer wieder liest man in den Medien und Blogs von Fällen des Identitätsdiebstahls. Zwar ist die mediale Aufmerksamkeit, die es für dieses kleine Phänomen gibt, völlig überzogen. Dennoch steckt ein wahrer Kern dahinter. Niemand kann sich im ersten Moment wirklich sicher sein, ob sich hinter einer Online-Identität tatsächlich die reale Person verbirgt und niemand anderes. Wer hat in meinem Blog wirklich kommentiert? Ist der Twitterer wirklich der Filmmacher David Lynch oder doch nur ein Fake?
Wenn wir im Web unterwegs sind, hinterlassen wir und Dritte ständig digitale Spuren, die mit unserer Person in den Zusammenhang gebracht wird. Je mehr Suchtreffer es zu unserem Namen gibt, je mehr Menschen über ein Human Brand oder eine Unternehmensmarke schreiben, desto unübersichtlicher wird es für den Suchenden im Netz. Darüber hinaus sind wir alle vergesslich und denken nach einer gewissen Zeit des Web-Lebens gar nicht mehr an all die aufgestellten und (nicht selten) veralteten Online-Profile. Sie sind unwichtig geworden, weil sie nicht "leben", nicht gepflegt werden und allenfalls eine Momentaufnahme unseres digitalen Lebens darstellen. Es scheint ohnehin niemanden wirklich zu stören, dass sie noch existieren. Einer Art Webhygiene unterziehen sich die wenigsten Onliner.
Je komplexer jedoch unsere digitale Umwelt wird, desto wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seinen Humand Brand zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz weitgehend aufzuräumen. Eine sehr gute Möglichkeit bietet hierbei die Identitäts- und Reputationsmanagement-Plattform myON-ID. Sie ermöglicht es, den eigenen Namen zu monitoren und alle wichtigen persönlichen Referenzen (die Spuren) so zusammenzustellen, dass die Persönlichkeit hinter den Informationen und somit die Online-Identität erkennbar wird. Jedes myON-ID-Mitglied kann somit seine Web-Informationen gezielt sammeln und als "echt" oder "zutreffend" verifzieren, um seine Personenmarke im besten Online-Licht strahlen zu lassen.
Auf myON-ID steht der einzelne Nutzer im Mittelpunkt. Er kann seine Online-Identität individuell präsentieren und gestalten. So kann er das Layout und die Struktur seiner ausgewählten Inhalte anpassen und sogar seine eigene Wunsch-Domain für das persönliche Profil buchen.
myON-ID sammelt für seine Mitglieder regelmäßig Daten, die im Internet mit dem eigenen Namen in Verbindung stehen und erlaubt es, diese Informationsquellen zu verifizieren. Auf diese Weise können beispielsweise alle gepflegten Online-Profile an einer Stelle aggregiert werden. Neben den Webtreffern gibt es noch Livestreamings (Twitter) und Favoriten, die eine gezielte Vorstellung der eigenen Online-Identität anhand von Suchergebnissen ermöglichen. Mein Online-Profil finden Sie unter http://klaus-eck.myonid.de.
Die Treffer werden in einem Monitoring-Bereich auf myON-ID gebündelt und müssen vom User selbst erst freigeschaltet werden, bevor sie auf der „öffentlichen“ Seite erscheinen. Die gestaltbare öffentliche Seite umfasst Textfelder, Platz für Lebensläufe und Ausbildungsdaten und könnte als persönliches Aushängeschild im Web genutzt werden und dadurch den eigenen Human Brand stärken. Durch die Integration vieler bekannter Social Media Dienste erscheint auf Wunsch auf der persönlichen Profilseite ein ständig aktueller „Content-Stream“, sodass sich Geschäftspartner, Freunde und Bekannte sich über einen Partner und dessen Interessen auf dem Laufenden halten und mit ihnen per E-Mail-Funktionalität auch in Kontakt bleiben können.
Wer online über sein myON-ID Profil gefunden wird, hat dort die Chance, sich adäquat beruflich selbst darzustellen. So können beispielsweise Fotografen ihre Werke, die auf den unterschiedlichsten Portalen zu finden sind, an einer einzigen Stelle mit Referenzen und Besprechungen zusammenführen. Buchautoren haben die Chance, über ihr Online-Profil nicht nur ihre jeweiligen Bücher vorzustellen, sondern auch noch die Online-Besprechungen hinzufügen, damit sich jeder Onliner an einer Stelle ein Bild davon machen kann. Absolventen einer Ausbildung oder eines Studiums können ein solches Online-Profil gezielt für ihre Bewerbungen und nächsten Karriereschritte nutzen. Journalisten können auf ihre Online-Veröffentlichungen verweisen.
Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung sind die meisten Menschen nicht mehr nur bei einem einzigen Arbeitgeber beschäftigt, der berufliche Wechsel wird völlig normal, somit auch die lebenslange Bewerbung, die eines Startpunktes im Web bedarf. myON-ID könnte eine solche Station sein. Meiner Ansicht nach sollte jeder an seinem Human Brand feilen und sich einen Überblick darüber verschaffen, wie es um die eigene Online-Reputation steht und von einer zentralen Basis aus im Web agieren, die klarstellt, was man online selbstverantwortlich publiziert hat und was nicht.
Dazu können über das myON-ID Monitoring kontextorientierte Suchen durchgeführt werden, die sich einzelnen Themenreitern zuordnen lassen (s.o.). Mit Hilfe von Schlagwörtern können Suchtreffer einem Themengebiet (wie z.B. Karrierefalle Internet, Referenzen oder Echo) hinzugefügt werden und auf diese Weise die Informationen strukturieren.
Zur Philosophie von myON-ID gehört es, offene Standards zu unterstützen, die den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Diensten ermöglichen. So können Nutzer ihre auf myonid.de aggregierte Online-Identität auch anderen Websites zur Verfügung stellen. „Wir wollen, dass jeder Onliner ein größtmögliches Maß an Daten-Selbstbestimmung und Aktionsfreiheit über alle Netzwerke hinweg erhält und selbst entscheiden kann, mit welchen Qualifikationen und Online-Aktivitäten er sich im weltweiten Netz präsentiert. Dieser offene Ansatz sowie die zahlreichen Features, die wir ihm für sein Identitätsmanagement bieten, unterscheidet uns von anderen Social Networks”, betont Mario Grobholz, Gründer und Geschäftsführer von myON-ID.
Die Identitätsmanagement-Plattform gibt es in zwei Varianten - die kostenlose Variante unterscheidet sich von der bezahlten durch die Häufigkeit der Abfragen der Treffer zum eigenen Namen: Während für 5,99 € monatlich ein täglicher Scan durchgeführt wird, muss der nichtzahlende User eine Woche auf neue Treffer warten. Ausserdem finden sich auf den Profilseiten von Free-Usern Werbeeinblendungen. Weitere Vorteile des Premium-Accounts sind die Möglichkeit eine eigene .de-Domain sowie eine passende E-Mail-Adresse einzurichten.
Zurzeit ist myON-ID nur für seine Mitglieder frei zugänglich. Andere müssen erst einen Einladungscode erhalten, um sich anmelden zu können. Die Reputationsplattform ist erst einmal als Closed Beta online.
Falls Sie jedoch Interesse an einer Einladung haben, können Sie sich via Kommentar oder via @klauseck auf Twitter bei mir melden. Dann schicke ich Ihnen einen Einladungscode gerne zu, damit Sie die Plattform selbst testen und für Ihren Personal Brand nutzen können. 20 Invites kann ich von myON-ID an Interessenten vergeben.
Sollten Sie darüber hinaus Fragen zur Plattform haben, können Sie sich gerne an den Support via Twitter oder auch an mich wenden. An diesem Donnerstag bietet myON-ID zudem um 16 Uhr einen Webcast an, zu dem sich jeder Interessent anmelden kann.
Wie bekommt man eigentlich am besten (zumindest im Social Media Marketing) eine Praktikumsstelle? Eine Antwort darauf könnte Christoph Ernst-Otto Bauer geben, der seit einer Woche bei Imagecapital - the Reputation Network ein Praktikum macht und regelmäßig im PR Blogger schreiben wird. Wir hatten im Oktober 2008 im PR Blogger eine (andere) Stelle ausgeschrieben, auf die er via Twitter direkt reagierte. Dieser Mut zur Ansprache hat mich positiv überrascht und uns per Twitter ins Gespräch gebracht. Kurze Zeit darauf lagen uns schon seine Bewerbungsunterlagen vor. Einige Wochen später besuchte Christoph uns in München und überzeugte uns sehr schnell.
Der Student der Kommunikationswissenschaft (Klagenfurt) versteht sich selbst als "Social Media Addict", holt sich aber auch Inspiration von Philip Glass, Richard D. James, Helge Schneider, Chris Cunningham, Steve Jobs und vielen anderen. Hin und wieder tritt er als DJ auf. Als unabhängiger Studierendenvertreter ist er in Komissionen, Instituts- und E-Learningkonferenzen, in der Universitätsvertretung und Vorstandsmitglied der Plattform unabhängiger Studierender. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Christoph alles Gute für seine Zeit in München.
Twitter und Universität ist ein spannendes Thema, was von vielen noch unterschätzt wird. Weshalb Studenten und Bewerber twittern sollten, habe ich deshalb schon einmal im PR-Blogger beschrieben. Auf diese Weise können sich Studenten sehr gut postionieren und frühzeitig bei (twitternden) Unternehmen ins Gespräch bringen.
Falls Sie sich ebenfalls für einen Praktikumsplatz in 2009/2010 bewerben wollen, bin ich gespannt auf Ihre Unterlagen. Informationen zum Praktikum finden Sie in einer alten, aber noch immer aktuellen Ausschreibung vom September 2007.
Der Weg vom überragenden Sieger zum Verlierer kann kurz und schmerzhaft sein, besonders dann, wenn die Fallhöhe olympisch ist: Das widerfuhr Anfang Februar 2009 dem erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten: Michael Phelps, der noch im vergangenen Jahr Everybody‘s Darling war, weil er bei den Olympischen Spielen 2004 und 2008 insgesamt 14 Goldmedaillen gewonnen und auch sonst eine gute Figur gemacht hatte. Doch dann wurde Anfang Februar 2009 ein vermeindlich privates Foto in der britischen Boulevardzeitung „News of the World“ veröffentlicht, auf dem Phelps beim Marihuana-Konsum erwischt worden ist. Die Nachricht mit Wasserpfeife sorgte für enormen öffentlichen Wirbel in den Medien. Aufgrund dieses Vorfalls wurde der Schwimmer für einige Monate von Wettkämpfen suspendiert und verlor einen Sponsoren, weil er damit das Image des Schwimmsports untergraben würde. Das sind die ganz normalen Spielregeln des Boulevards und wenig überraschend.
Ein normales privates Foto genügte, um seinen Starruhm verwehen zu lassen und seine Reputation zumindest anzukratzen. Dem verheirateten U2-Sänger Bono passierte Ähnliches. Er wurde engumschlungen mit zwei jungen Frauen in Bikinis fotografiert. Dummerweise hat eine seiner Partybekanntschaften - die 19-jährige Andrea Feick - ein anderes Verständnis von der Privatsphäre wie Bono gehabt und die Fotos frei zugänglich in ihr Profil gestellt, sodass alle Mitglieder des New York-Networks auf Facebook Zugriff auf ihre Partyfotos hatten.
Neu ist hingegen etwas anderes: Wir sind alle Michael Phelps: Im Gegensatz zu diesem Prominenten sind wir es jedoch in der Regel nicht gewohnt, so sehr im Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stehen und ganz auf unsere Privatsphäre zu verzichten. Mit so etwas rechnet niemand. Dennoch sollten Sie sich künftig daran gewöhnen. Jedes Fehlverhalten wird sich in Ihrer persönlichen Online-Reputation widerspiegeln. Wenn Sie Michael Phelps googeln, stoßen Sie sofort auf sein soziales Fehlverhalten, bei dem er erwischt und vorgeführt worden ist. Das kann inzwischen jedermann passieren. Deshalb ist es an der Zeit über Gegenstrategien nachzudenken.
Wie sollen ein Michael Phelps oder auch Sie damit umgehen, wenn das Kind in den (digitalen) Brunnen gefallen ist und viele daraus ihre Neugierde befriedigen. Zunächst ist die Aktualität des Vorfalls durchaus ein Problem:
Der Nachrichtenwert war für kurze Zeit so hoch, dass sehr viele Blogger und Zeitungen sich auf das Thema stürzten. Die Folge: Bei einer Google-Suche nach Michael Phelps werden über dem ersten Treffer News-Artikel angezeigt. Die "Cannabis-Affäre" wird dem Suchenden also noch vor seinem Wikipedia-Eintrag präsentiert, in dem die Wasserpfeife ebenfalls erwähnt wird. Das Interesse an Skandalen ist ausgeprägt als die Verehrung eines "Heiligen".
Natürlich kann Michael Phelps mit einem Blog oder eine eigenen Website nur wenig gegen die populären Medien ausrichten. Aber er kann letztere und sein Netzwerk durchaus nutzen, um positive News in die Welt zu streuen. Dazu gehören zu einem Sportler neue Titel, Rekorde oder einige Charity-Maßnahmen. Sein Motto sollte lauten: "Tue Gutes - und lass andere darüber reden."
Die mittlerweile "alte Geschichte" vom kiffenden Phelps könnte schnell an Aktualität und Relevanz verlieren und dank einiger positiver Anreize durch immer neue Online-Berichte verdrängt werden. Je länger das negative Issue zurückliegt, desto seltener wird die Öffentlichkeit auf den kritisierten Vorgang stoßen und ihn verleicht sogar wieder vergessen. Auf diese Weise kann Phelps mit guten Aktionen und Ausdauer seine negative Online-Reputation innerhalb eines längeren Zeitraums wieder reparieren.
Als Privatperson sollten er und sein Management das Thema seines Fehltritts bald einfach ruhen lassen: Selbst die Moderation der Kommentare zum Vorfall auf Phelps‘ SwimRoom.com-Profil lassen das Thema immer wieder Fahrt aufnehmen. So sehr der Dialog mit den Fans erstrebenswert und auch vorbildlich ist, es hält das kritische Issue ständig aktuell im Netz und bleibt somit in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Allein die Existenz von Gruppen wie "We support Phelps", die immer wieder auf den Vorfall verweisen, bringt Menschen dazu, genauer hinzuschauen. Stattdessen sollte Phelps die Fangemeinde lieber auf andere Themen lenken, indem er zeigt, dass er aus der persönlichen Krise gelernt hat und letztlich sogar irgendwann charakterlich gestärkt daraus hervorgeht.
Wenn ein Social Network seine Geschäftsbedingungen- oder Privacy-Bedingungen ändert, ist das ein höchstsensibler Vorgang, der schnell in die Krise führen kann. Denn viele Social Networker sehen ihr Online-Profil als ihr (privates) digitales Wohnzimmer an. Das hat in den vergangenen Tagen das Social Network Facebook erfahren dürfen. Facebook behielt sich durch die neuen Nutzungsbedingungen das Recht vor, alle von einem Mitglied einmal erstellten Daten, Fotos und Videos weiterhin nutzen zu dürfen, selbst wenn jemand seinen Account löscht. Darüber haben sich viele Mitglieder aufgeregt und ihren Unmut im Web freien Lauf gelassen. Eine Freundschaftsanfrage, die ich heute erhalten habe, spricht Bände: "Wollen wir Freunde werden trotz der erschreckenden Facebook-Meldungen?"
Es gab allein auf Facebook eine Gruppe mit mehr als 76.000 Mitgliedern, die gegen die neuen Nutzungsbestimmungen protestierten. Einige Tage lang war die (kleine) Facebook-Krise in den Blogs und auf Twitter eines der Top-Themen. Das führte dazu, dass Facebook sofort Stellungsnahmen veröffentlichte und versuchte, die Empörung und Gegenreaktionen einzudämmen. Noch bevor sich CEO Mark Zuckerberg auf dem eigenen Blog zu den Änderungen der Nutzungsbedingungen äußerte, versuchten einige Facebook-Mitarbeiter (vergeblich) die "Brandherde" der Diskussion zu löschen. Im Blog "The Consumerist", der die Diskussion um den Besitz der Daten bei Facebook eigentlich anstieß, fand sich einen Tag nach der Veröffentlichung des Original-Postings schon eine Stellungnahme, die Facebooks Position verdeutlichte. Die Facebook-Macher nahmen in der Krisensituation frühzeitig Kontakt mit Bloggern und Journalisten auf (The Industry Standard). Doch das Frühwarnsystem und das gute Social Media Monitoring konnte nur das digitale Feuer sichtbar machen. An den Issues und der Kritik selbst konnte es zunächst wenig ändern.
Nachdem alle Erklärungsversuche für die Änderung der Terms of Service den Zorn der Facebook-Mitglieder und Öffentlichkeit nicht wirklich mindern konnten und die digitale Kritik immer größere Ausmaße annahm, trat Facebook den offenen Rückzug an und stellte kurzerhand die alte Version der Nutzungsbedingungen wieder her. In einem Blog-Artikel erläutert CEO Mark Zuckerberg sein Vorgehen:
"Many of us at Facebook spent most of today discussing how best to move forward. One approach would have been to quickly amend the new terms with new language to clarify our positions further. Another approach was simply to revert to our old terms while we begin working on our next version."
Facebook gibt also notgedrungen nach und zeigt sich einsichtig. Es will die Formulierung, die letztendlich zum Disput geführt hat, überarbeiten. Das Social Network zeigt sich dadurch offen für seine Kritiker und will bei künftigen Entscheidung nach stärker auf seine Mitglieder hören. Dazu hat Facebook sogar eine eigene Gruppe eingerichtet.
Damit wird das Network für seine Nutzer ein wenig transparenter. Wer als Community still und leise die AGB's ändert, dem schlägt naturgemäß Misstrauen entgegen. Es wäre sicherlich schlauer gewesen, auf die Sensibilität von Datenschützer und der eigenen Mitglieder mehr Rücksicht zu nehmen. Denn wirklich verwundert sein sollte Facebook angesichts der lauten Kritik nicht. Schließlich hat Facebook zuvor schon einige Erfahrungen in der Krisen-PR zu den Privacy-Einstellungen oder mit der Online-Werbungauf Profilen (Mitglieder als Testimonials) machen können.
Wer das Microbloggingtool Twitter kennen- und lieben gelernt hat, sollte dennoch eine gewisse (professionelle) Distanz wahren und sich nicht vom Spass am Twittern zu unbedachten Äußerungen hinreißen lassen. Denn allzu schnell vergisst man im persönlichen Twitter-Dialog mit seinen Kontakten, dass man mit diesen digitalen Freunden nicht alleine ist im Twitterversum. Jeder kann den Twitterern, die ihre Tweets nicht auf privat gestellt haben, zuhören beim vermeintlich privaten Gezwitscher und sich eine eigene Meinung bilden.
Während ein persönliches Gespräch eher flüchtig ist und schnell wieder vergessen werden kann, bleibt ein Tweet wie eine Tätowierung an der Person haften. Die Online-Identität des Einzelnen gewinnt twitternd an Kontur und wird von Dritten (Arbeitgebern, Kunden und Journalisten) durchaus wahrgenommen. Ein Twitter-Monitoring ist längst keine hohe Kunst mehr: Es genügt schon, sich die Wortwahl eines Twitterers anzusehen, um eine Person zu erkunden.
Beim Schreiben und Lesen von Twitter-Artikeln erhält man jedoch einen anderen Eindruck, weil Twitter ein sehr schnelles Medium in der Echtzeitkommunikation ist. Twitter wird als Kommunikationstool in einem virtuellen neuen gesellschaftlichen Raum erlebt. Dabei wird oftmals übersehen, dass es auch ein Social Media Publishing Tool ist, mit dem ich Botschaften in die kleine oder große Welt sende.
Dummerweise ist Twitter in Kombination mit Google absolut nachtragend. Das Gezwitscher ist längst eine nachhaltige Kommunikationsform geworden, die sich direkt in den Suchtreffern auf Google niederschlägt und manchmal zu einzelnen Keywords vordere Plätze einnimmt. Deshalb sollte jeder, der seinen Humand Brand – seine Personenmarke – pflegen möchte, sehr vorsichtig mit Twitter-Äußerungen sein. Emotionale Tweets verteilen sich schnell per Syndizierung oder Retweet in der Twittersphere.
Aus dem Zusammenhang gerissen entsteht mitunter ein seltsamer Tweet, der die eigene Person nicht unbedingt ins beste Licht rückt und sogar die Online-Reputation schädigt. Seien wir ehrlich: Viele Twitterbeiträge werden nur zusammenhangslos gelesen, selten können Konversationen von Dritten wirklich nachvollzogen werden. Manchmal wissen selbst wir als Urheber eines Tweets nicht mehr, dass sich jemand auf unseren dritten Tweet des heutigen Tages bezieht. Schließlich sind wir längst beim 13 Tweet angekommen und haben vielleicht sogar schon wieder vergessen, wann wir das getwittert haben.
Der Kontext wandert immer weiter. Und das Digitale bleibt nicht im Gedächtnis haften, aber an unserem Humand Brand kleben. Mit welchen sprachlichen Kapriolen, welchen Slang-Ausdrücken und welchen Verrücktheiten wollen Sie online gefunden werden? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Haben Sie schon einmal etwas über das Social Media Marketing gehört? Vielleicht ein wenig; viele Menschen können wenig mit dem Begriff Social Media anfangen. Das wollen wir - der Social Media Club - ändern, der nicht nur Geeks offensteht. Der Social Media Club bringt weltweit Journalisten, Verlage, Kommunikatoren, Künstler, Blogger, Twitterer, Lehrer, Schüler, Studenten und andere Menschen zusammen, die sich für die Entwicklung der Medien- und Internet-Branche interessieren und den Nutzen für jedermann zugänglich machen wollen.
Hinter dem Namen Social Media Club verbirgt sich eine lockere Organisation von lokalen Teams, die regelmäßige Treffen von Social Media-Interessierten veranstalten. Gegründet wurde dieses Netzwerk 2006 von Chris Heuer und Kristie Wells in den USA. Neben der lokalen und globalen Vernetzung der Social-Media-Szene zielen die Veranstaltungen immer wieder auch darauf, Erfahrungen aus diesem Bereich auszutauschen, Standards zu erarbeiten und ethische Richtlinien zu diskutieren.
Im Social Media Club werden insgesamt immer Best Practices vorgestellt, die zeigen wie Social Media tatsächlich funktioniert. Auf dem letzten Münchner Bloggertreffen hat sich ein Team herausgebildet, dass den Social Media Club auch nach Süden holt, nachdem es einen Hamburger SMC bereits gibt.
Ziel des neu gegründeten Social Media Clubs München ist es, sich in informeller Runde über das Thema Social Media und den Möglichkeiten auszutauchen. Jeder kann unverbindlich Mitglied werden und an unseren Veranstaltungen teilnehmen.
Das Organisationsteam des Social Media Clubs in München:
Mit meiner Kollegin Doris Eichmeier, Journalistin und Medienberaterin, arbeite ich seit vielen Jahren mit Elan und Freude zusammen. In unserem Kompetenznetzwerk imagecapital kümmert sie sich um alle journalistischen und redaktionellen Belange – ihr organisatorisches Talent wird der Gründung des Social Club sehr nützlich sein. Doris arbeitet seit über 15 Jahren als Journalistin für die Themen Marketing, Medien und Multimedia, unter anderem für die w&v, Kontakter und das Marktforschungsmagazin „research & results“. Ihren „eigentlichen“ Beruf – den der Diplom-Medienberaterin – setzt sie für verschiedene Kommunikationsagenturen ein. Ihr breites Wissen über die Medien- und Marketingwelt wird uns helfen, einen offenen Blick auf die Branchen und die Rolle des Social Club einzunehmen.
Patrick Gruban konzipiert und entwickelt Social Media Anwendungen mit seiner Firma codecuisine. Er war 1996 Mitgründer des Community-Software-Anbieters cassiopeia und des Münchner Online Stammtischs samt Vortragsreihe Netzblicke. Privat ist er Mitbetreiber von sub-bavaria, dem Wiki der bayerischen Subkulturen. Bis Ende Mai arbeitet er von Buenos Aires aus.
Dr. Benedikt Köhler (geb. 1975) studierte Soziologie, Ethnologie und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Anschließend forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Feldern Globalisierung, öffentliche Meinung, kollektives Gedächtnis sowie Medienwandel und arbeitete als freier Berater für Social-Media-Strategien. 2006 promovierte er zum Thema "Soziologie des Neuen Kosmopolitismus" bei Ulrich Beck. Seit 2009 ist er Director Digital Strategy & Research der ethority GmbH in Hamburg. 2008 gab er den Anstoß zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Social Media e.V., deren stv. Vorsitzender er ist. Er bloggt unter Metaroll zu mediensoziologischen und unter Kuirejo zu kulinarischen und gastrosophischen Themen.
Klaus Eck ist selbstständiger Kommunikationsberater & Reputation Manager Klaus Eck. Er hat sich auf die Themen Corporate Blogs, Social Media Marketing sowie Online Reputation Management spezialisiert.
Außerdem ist der Münchner Mitglied von Imagecapital - einem Netzwerk aus Spezialisten, die in den Branchen Kommunikation, Journalismus, Public Relations und Kommunikationsdesign zu Hause sind. Imagecapital hilft Unternehmen beim Aufbau und bei der Pflege einer eindeutigen Positionierung im Internet, schärft Expertenprofile, baut Images auf und setzt dazu unter anderem die Möglichkeiten des Web 2.0 gezielt ein.
Wir verfolgen mit dem Social Media Club München keine kommerziellen Pläne, wollen das Thema Social Media Marketing allerdings jedem zugänglich machen und dafür Gattungsmarketing betreiben. Es wäre toll, wenn Sie sich auch daran beteiligen wollen.
Initialtreffen für den Social Media Club in München
am 18. Februar 2009
um 19 Uhr
im Hofbräukeller in Haidhausen
Innere Wiener Strasse 19
Das erste Vorab-Treffen ist mehr ein Get-together und dient einem allersten Austausch Social Media Begeisterter. Wer später einen Vortrag auf unseren Treffen halten möchte, ist dazu herzlichst eingeladen. Es können diesmal leider nur 30 Personen (Platz) teilnehmen, die sich bei uns angemeldet haben. Bitte melden Sie sich via Kommentar im PR Blogger oder via Tweet (@klauseck Vorname - Nachname -Unternehmen- Blog-URL #SocialMediaM) verbindlich an.
Bitte stellen Sie Ihren Namen einfach dazu in einem Blog-Kommentar zu diesem Blog-Artikel. Eine aktuelle Teilnehmerliste des ersten Social Media Club Treffens finden Sie immer an dieser Stelle. Die Liste gilt als Einladungsbestätigung. Dennoch wäre es nicht verkehrt, sich auch noch auf Facebook einzutragen, damit alle Teilnehmer Sie erkennen können.
In Zeiten des Wandels (oder der Wirtschaftskrise) wird die Online- wie Offline-Kommunikation immer wichtiger. Wer sich in seine Organisation (Schneckenhaus) zurückzieht, aus allem ein Geheimnis macht und sich nur mit sich selbst beschäftigt, verliert schnell den Kontakt zu seinen Kunden. Es fällt vielen Unternehmen schwer, den richtigen kommunikativen Zugang zu ihren Zielgruppen zu gewinnen. Hierbei wird vor allem die Online-Kommunikation häufig vernachlässigt und nur auf statische Texte gesetzt. Dabei reicht es heute längst nicht mehr aus, manchmal eine Pressemitteilung oder eine News auf der eigenen Website zu aktualisieren und sich ansonsten in Schweigen zu hüllen.
Aber worüber sollen wir denn schreiben, heißt es immer wieder. Es sei doch alles gesagt oder offensichtlich. Meistens suchen die Unternehmen einen konkreten Anlass, ein berichtenswertes Thema. Sie stellen dann ein neues Produkt oder auch nur ein Feature oder einen weiteren Service vor, ohne zu bedenken, dass sich ihre Kunden auch für das Innenleben der Organisation oder für Branchenerfahrungen interessieren könnten und die Mitarbeiter kennenlernen wollen.
Schließlich will ich vielleicht als Käufer auch einmal mehr über die Marke erfahren und fühle mich gut unterhalten, wenn diese entsprechend inszeniert wird. Selbst die Köpfe hinter einer Marke können von Interesse sein, weil sie ein persönliches Vertrauensverhältnis aufbauen helfen. Schließlich will ich als Kunde durchaus wissen, für welche Werte eine Marke steht. Dafür muss ich nicht unbedingt einen ganzen CSR-Bericht lesen. Oft genügt es mir bereits, einen kleinen Eindruck von der Unternehmenskultur zu erhalten.
In der Unternehmenskommunikation geht es nicht nur um Produkte und um die Reaktion auf eigene Fehler (Krisen-PR). Daher sollten Sie die Online-Kommunikation dazu nutzen, ihre Kunden unmittelbar in Ihren Kommunikatinsbemühungen einzubeziehen. Teilen Sie Ihrer Community mit, worüber in Ihrem Unternehmen diskutiert wird. Zeigen Sie, wie sich bei Ihnen kleine wie große Dinge bewegen, damit Ihre Zielgruppe Veränderungen und Entscheidungen nachvollziehen kann.
Aus diesem Grunde empfiehlt es sich immer, die eigenen Kunden über einen Relaunch, Produktveränderungen oder Personalwechsel auf den Laufenden zu halten. Denn wie es Peter Y. Solmssen, Siemens-Vorstand für Recht und Compliance, in einem Manager Magazin-Interview ausdrückte: "You can never communicate enough! Wir Vorstände müssen intern unbedingt noch mehr kommunizieren."
Das gilt sicherlich auch für die Außendarstellung von Unternehmen.
Wie mache ich mich am schnellsten in der Online-Öffentlichkeit unbeliebt? Den ersten Preis in diesem Wettbewerb hat die Deutsche Bahn in den vergangenen Tagen sicherlich mit einer Blogger-Abmahnung gewonnen. Ohnehin steht die Deutsche Bahn schon in der öffentlichen Kritik, weil sie ihre Mitarbeiter ausgespäht hat. Es gibt kaum ein Medium, dass sich den Datenskandal entgehen lässt. Als wäre das negative Issue noch nicht genug, legt sich das Unternehmen auch noch mit der Blogosphäre an, indem es Markus Beckedahl von Netzpolitik.org ein Abmahnungsschreiben zusendet, weil dieser in der vergangenen Woche ein internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffentlicht hat. Doch wer bereits im Glashaus sitzt und von der Öffentlichkeit kritisch beäugt wird, sollte in der Kommunikation besonders vorsichtig agieren. Ist der Ruf der Kommunikation aufgrund eines Vertrauensmissbrauchs erst ruiniert, dauert es mitunter sehr lange, bis ein Unternehmen wieder Vertrauen aufbauen kann.
Dem Politik-Blogger wird von dem Konzern Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen vorgeworfen. Er hat ein internes Dokument des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten vollständig als PDF seinen Lesern "zur allgemeinen Begutachtung online" gestellt. Von einem Zitieren konnte daher wirklich keine Rede mehr sein. Dennoch hätte die PR-Abteilung der Bahn geschickter agieren können und ihn direkt per Telefon in einem Gespräch zum Entfernen der Dokumente auffordern können. Selbst wenn Beckedahl darauf nicht eingegangen wäre, hätte man es zumindest kommunikativ versucht und die negativen Imageeffekte für die Deutsche Bahn vermieden. Nachdem Beckedahl die Abmahnung erhalten hat, stellte er diese ebenfalls seiner Leserschaft zur Verfügung. Dadurch erhielt das umstrittene Dokument zum Datenskandal wesentlich mehr Öffentlichkeit, als es der Deutschen Bahn lieb sein konnte. Darüber hinaus präsentierte sich der Konzern eher als unnahbarer Koloss, der sein Recht massiv einfordert.
Vermutlich haben die Kommunikationsverantwortlichen zu wenig Einblicke in die deutsche Bloggerwelt gehabt, ansonsten hätten sie durch einen einfachen Blick auf die Deutschen Blogcharts, auf der Netzpolitik.org immerhin auf Platz 5 steht, erahnen können, was sie nach so einer Abmahnung an Solidarisierungseffekten auslösen. Es gibt wenige Blogger und Twitterer, die so gut vernetzt sind wie Markus Beckedahl. Deshalb konnte dieser es sich auch leisten, die Abmahnung selbst öffentlichkeitswirksam der Blogosphäre und Medienwelt zu präsentieren. Tausende Blogger und Twitterer haben sich inzwischen mit ihm solidarisiert und auf den neuen Bahn-Fall verwiesen. Dabei sind die Sympathien eindeutig zu seinen Gunsten verteilt.
In einem Interview auf der Zeitrafferin meinte der Blogger: "Es dürfte für die Online-Reputation der Deutschen Bahn AG nicht gerade dienlich sein, so gegen mich vorzugehen. Man sollte auch bedenken, dass das von mir veröffentlichte Memo bis dato wenig Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Aber nun lesen es sehr viele Menschen. Und finden gleichzeitig die Abmahnung unverhältnismäßig."
Dem kann ich mich als Kommunikationsberater nur anschließen. Denn die Blogger und andere Influencer haben den Fall (fast schon) dankbar aufgenommen und schreiben eifrig über die Angriffe des Goliaths Bahn auf David Markus (siehe unten). In kürzester Zeit haben auch die Mainstream-Medien den neuen Krisenfall aufgenommen und die Kanonade der Bahn auf den virtuellen Spatzen verurteilt.
Beckedahl zeigt sich zufrieden mit der Solidarität im Netz: So schreibt er auf Netzpolitik.org: Das "Feedback aus dem Netz ist überwältigend. Mir war bewusst, dass ich irgendwann mal Probleme bekommen könnte mit der Veröffentlichung eines Dokumentes. Aber mir war auch bewusst, dass ich dann Rückhalt bekomme, indem ich es öffentlich mache und transparent die Geschichte beschreibe. Das hat bisher besser geklappt, als ich es im Hinterkopf immer gedacht habe. Ich bin stolz auf Euch und Eure Hilfe dabei!"
10 Tipps für das aktive Online Reputation Management der Deutschen Bahn
Unternehmen sollten beim Umgang mit Bloggern und anderen Influencern immer auf folgende Punkte achten, wenn sie ihre Online-Reputation nicht gefährden wollen:
David hat immer Recht - und die Macht der Onliner auf seiner Seite, egal wie sich ein Fall juristisch darstellen mag.
Nehmen Sie alle Influencer (Multiplikatoren) ernst, ansonsten sind die Kosten für Ihre Online-Reputation manchmal sehr hoch.
Wer sofort auf das Instrument "Abmahnung" setzt, verzichtet auf alle weiteren Kommunikationsmöglichkeiten.
Wer per E-Mail digitale Spuren hinterlässt, wird schnell wieder mit diesen konfrontiert. Deshalb rufen Sie lieber direkt beim Blogger an und versuchen Sie sich in einem Gespräch mit diesem zu einigen.
Wer bereits negative Reputationswerte aufweist (Stichwort: Datenaffäre) sollte besonders vorsichtig agieren, weil die Öffentlichkeit alles sofort in dem negativen Kontext betrachten wird.
Es gibt keine interne Kommunikation mehr. Alles kommt irgendwann raus.
Je mehr Geheimnisse ein Unternehmen zu verbergen scheint, desto interessanter ist es für viele Menschen, diese der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Eine abstrakte Organisation gerät schnell in die Kritik, wenn sie sich unnahbar und unmenschlich zeigt. Schließlich greifen die Kritiker keine Personen an.
Je mehr Sie als Unternehmen auf die persönliche Kommunikation einzelner Mitarbeiter setzen, desto glaubwürdiger können Sie kommunizieren. Menschen bauen leichter Vertrauen auf.
Märkte sind Gespräche. Daran können Unternehmen nichts ändern. Aber sie können durch ihre Influencer die Mundpropaganda in ihrem Sinne nutzen und Teil des öffentlichen Diskurses werden, wenn sie sich darauf einlassen und ihren Mitarbeitern vertrauen.
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