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28. Januar 08

PR Blogger RSS Guide (02): Internet Explorer & Firefox

Wer noch nicht ein Blog via RSS abonniert hat, muss dazu nicht unbedingt eine zusätzliche RSS-Software auf seinen Rechner downloaden. Auf einen webbasierten RSS-Service wie Bloglines können RSS-Nutzer theoretisch ebenfalls verzichten, wenn sie nur wenige Quellen abonnieren wollen. Allerdings müssen Sie dazu einen aktuellen Browser verwenden. Dann ist es mit wenig Aufwand möglich, die RSS-Funktionen von Firefox und Internet Explorer zu nutzen. In diesem zweiten Teil des PR Blogger RSS Guides werden die RSS-Funktionen der beiden großen Browser miteinander verglichen.

Features

Sowohl der Internet Explorer wie auch Firefox sind in der Hauptsache Webbrowser und bieten beide nur recht rudimentäre RSS-Funktionen an. Wollen Sie allerdings nur unkompliziert die Feeds weniger Seiten abonnieren, können Sie getrost die RSS-Funktion ihres Browsers benutzen. Auf diese Weise erfahren Sie zumindest, welche Chancen RSS bietet. Später können Sie jederzeit andere RSS-Dienste nutzen, die Ihnen bessere Funktionen anbieten.

Interface

IE: Das Management der RSS-Feeds funktioniert im Internet Explorer über die Favoriten (Lesezeichen). Wenn Sie eine Seite besuchen, die einen Feed bereitstellt, leuchtet das kleine RSS-Symbol in der Toolbar auf. Mit einem Klick darauf rufen Sie den Feed auf und können diesen anschließend abonnieren. Er wird daraufhin unter den Favoriten in der Kategorie "Feeds" abgelegt.

In der Favoritenleiste tauchen die ausgewählten Feeds daraufhin in einer Liste auf. Wurde ein Feed aktualisiert, wird der Name fett dargestellt.

FF: Auch beim Firefox-Browser nutzt man die Lesezeichenfunktion zum Abonnieren von RSS-Feeds. Firefox nennt diese dynamische Lesezeichen. Die komplette Verwaltung handhaben Sie mit Hilfe des Lesezeichen-Managers, den Sie unter Lesezeichen -> Lesezeichen-Manager finden.


Feedverwaltung

IE: Um einigermaßen Ordnung in Ihre RSS-Feeds zu bekommen, können Sie verschiedene Ordner erstellen, in denen Sie ihre Informationen ablegen können. Die Möglichkeit einzelne Einträge zu markieren, um sie schneller wiederzufinden, fehlt hierbei leider. Eine Funktion zum Suchen in allen Feeds gibt es nicht. Allerdings ist es möglich jeden Feed einzeln zu durchsuchen. Darüber hinaus können die Artikel wahlweise nach Datum, Titel oder Autor sortiert dargestellt werden. Die Anzeige der Beiträge nur einer speziellen Kategorie ist möglich. Eine Filterfunktion fehlt ebenso wie die Option Ihre Feeds oder einzelne Beiträge zu verschlagworten.

FF: Firefox schlägt bei der Verwaltung der RSS-Feeds einen etwas anderen Weg ein. Anstelle des normalen Feeds wird jeder Eintrag einer Quelle im Lesezeichen-Manager als Hyperlink dargestellt. Somit können Sie nur den Titel des jeweiligen Items sehen, nicht jedoch den vollständigen Artikel. Diesen können Sie nur durch einen Klick auf den Link lesen, der Sie direkt auf die Ursprungswebsite führt. Immerhin können Sie Ihre Feeds in verschiedenen Ordnern sortieren, um den Überblick zu behalten. Außerdem können Sie die Titel der einzelnen Einträge durchsuchen. Weitere Funktionen zur Sortierung und Verwaltung fehlen allerdings. Leider werden Ihnen auch die neusten Einträge in Ihrer Lesezeichenliste nicht kenntlich gemacht.

Feeds abonnieren und teilen

IE: Wie oben beschrieben werden die Feeds unkompliziert direkt im Browser abonniert. Sämtliche Funktionen, die das Prädikat "social" verdienen würden, also etwa ein Versenden der Beiträge via Email oder das Anlegen einer für andere einsehbaren Seite der eigenen Feeds, fehlen.

FF: Ähnlich wie beim Internet Explorer abonnieren Sie die Feeds direkt aus dem Browser. Wenn eine Website Ihnen einen Feed anbietet, erscheint in der Adressleiste das orangefarbene RSS-Symbol. Mit einem Klick darauf können Sie den gewünschten Feed dann als dynamisches Lesezeichen speichern. Alternativ können Sie die Feed-URL auch händisch im Lesezeichen-Manager eingeben. Social Features vermisst man bei Firefox ebenso wie im Internet Explorer.

Fazit

Sowohl der Internet Explorer als auch Firefox eignen sich nur bedingt zur Verwaltung von RSS-Feeds, sind aber für den allerersten Zugang zu RSS gar nicht so schlecht. Denn zur Handhabung einer kleinen Anzahl von RSS-Feeds sind sie durchaus zu gebrauchen, weiterführende Funktionen wie etwa Filter oder Tagging fehlen jedoch. Im direkten Vergleich macht der Internet Explorer die bessere Figur, da er immerhin ein paar Möglichkeiten der Sortierung und der Suche anbietet. Die RSS-Verwaltung von Firefox kann man getrost als "reduziert" bezeichnen.

>> PR Blogger RSS Guide (01): Bloglines

Klaus Eck

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