Mein Foto

Your email address:


Powered by FeedBlitz

Der PR Blogger

  • In diesem Online-Journal schreiben Fachautoren regelmäßig über PR- und Marketing-Themen. Hierbei bilden neue Entwicklungen in der Kommunikation den Schwerpunkt.

    Klaus Eck, der Herausgeber des PR Bloggers, ist auf BlogBeratung, BlogCoaching und BlogMonitoring für Unternehmen spezialisiert.

    Kontakt:
    Klaus Eck
    Tel.: 089/44236991
    ke (at) imagecapital.de
    Imagecapital

Letzte Kommentare

Twitter Updates

    follow me on Twitter

    Social Bookmarks

    Mein Online-Status

    AddThis Social Bookmark Button

    « Bilder im Tourismusmarketing einsetzen | Start | 10 Tipps für das digitale Reputationsmanagement »

    09. Oktober 07

    Google schluckt Jaiku

    Das Social-Media-Angebot Jaiku ist von Google übernommen worden. Auf der Plattform hat jeder Nutzer wie bei Twitter nur 140 Zeichen zur Verfügung, um sich öffentlich auszudrücken. Die kleinen Haikus können absolut banal sein oder nutzwerte Informationen enthalten, die man online lesen, auf dem Handy erhalten oder via RSS abonnieren kann. Entsteht durch den Kauf vielleicht sogar eine spannende Alternative zu dem Mikroblogging-Angebot Twitter oder dem Social Network Facebook?

    Jaiku Jeder Jaiku-Nutzer kann seine Online-Aktivitäten anders als bei Twitter darüber hinaus als Minifeed darstellen. Wer seine digitale Präsenz ausbauen und transparent machen will, kann alle Flickr-, Blog-, Twitter- und andere Social Media-Aktivitäten in Jaiku integrieren. Es eignet sich daher sehr gut für das Social Media Marketing, weil jedermann sieht, was wir gerade online unternehmen. Damit ähnelt es dem Minifeed auf Facebook. Google wird sicherlich versuchen, den finnischen Service in seine anderen Angebote zu integrieren.

    Momentan ist allerdings noch unklar, wie sich der Jaiku-Kauf wirklich auf den führenden Mikroblogging-Service Twitter auswirkt. Denn bislang stellt sich die Frage eines Wechsels gar nicht. Erst wenn viele Twitterati sich für einen kompletten Wechsel auf die Jaiku-Plattform entschließen, werden ihnen andere folgen. Bislang bleiben die meisten Twitterati aus meinem Netzwerk noch Twitter treu, weil eben schon so viele dort sind und sich an diesen einfacheren Service gewöhnt haben.

    Im Gegensatz zu Twitter ist Jaiku wesentlich komplexer und bietet darüber hinaus Kommentarmöglichkeiten für jeden einzelnen Feed. Jaiku-Nutzer erhalten dadurch viel mehr Informationen als auf Twitter, sobald sich erst einmal genügend Mitglieder des eigenen Networks für den neuen Dienst entschieden haben. Noch ist es bei weitem nicht so weit. Heute kann man alle seine Social Media-Aktivitäten en passant in Jaiku einfließen lassen, ohne Twitter als Service zu verlassen. Erst wenn die Google-Nutzer direkt auf das Jaiku-Angebot geführt werden, dürfte sich das auf die Bedeutung von Twitter auswirken.

    Update: Gibt es wirklich jetzt einen Grund Twitter zu verlassen und zu Jaiku wechseln? Oder bietet Jaiku zu viel des Guten?

    >> Mein Jaiku-Social-Media-Feed
    >> Mashable:Breaking: Google Acquires Jaiku, Why Not Twitter?
    >> PR Blogger: 10 Twitter-Thesen für die Online-Kommunikation
    >> PR Blogger: Twitter - das nächste große Ding?
    >> PR Blogger: Eine digitale Reputation via Twitter erwerben
    >> Masternewmedia: A Beginner's Guide To Jaiku
    >> Telagon Sichelputzer: Jaiku geht zu Google
    >> Martin Weigert: Google kauft Twitter-Konkurrent Jaiku
    >> Oliver Wagner: Agenturblog: Google kauft Jaiku
    >> Neunetz: Google kauft Jaiku
    >> Zahlreiche Links zu Twitter auf Mister Wong

    Klaus Eck

    TrackBack

    TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
    http://www.typepad.com/t/trackback/73680/22303398

    Folgende Weblogs beziehen sich auf Google schluckt Jaiku:

    Kommentare

    Ich würde mich sehr über eine Einladung zu jaiku freuen. tobias.hieb@gmail.com Danke!

    Man kann auch eine Email an den Support von Jaiku schreiben, dann schicken die einem eine Einladung (steht zumindest in den FAQ zum google-deal.

    Update: Den Einladungsteil habe ich inzwischen wieder gelöscht, weil ich nur noch wenige Invitations zur Verfügung habe. Bei Interesse kann man sich dennoch gerne melden.

    Hallo Herr Eck, würde mich auch über eine Einladung freuen. Ich finde den Deal sehr spannend und möchte gerne mit erleben, wie sich das weiter entwickelt. Viele Grüße, D. Minic (d.minic@agenturanspruch.de)

    Ich würde die Frage glatt anders herum stellen: Gibt es für Jaiku-Nutzer nun einen Grund, zu Twitter zu wechseln, um sich nicht noch weiter dem Google-Riesen auszuliefern? Auch wenn ich viele Google Services sehr schätze und regelmäßig verwende, versuche ich, meine Onlinenutzung auf unterschiedliche Anbieter zu streuen und den Anteil der Google-Dienste nicht weiter zu erhöhen. Bin ich der einzige, der das so macht?

    Warum bekomme ich einen Trackback von diesem Beitrag, wenn hier gar kein Link zu meiner Seite ist?

    @ Marcel Weiß: Sorry, das handelt sich um ein Versehen, weil ich dachte, ich hätte das Neunetz bereits verlinkt. Vermutlich bin ich durch dieselbe Überschrift auf dem Agenturblog ein wenig durcheinander gekommen. Ist aber im Update behoben.

    Okay, war nur verwundert. :)

    Jaiku war einfach die bessere Plattform. Ich denke Google hat gut daran getan sich dafür zu entscheiden. Die Twitterei ist alleine nicht überlebensfähig. Auch Twitter und die Massen an anderen Clones müssen sich langfristig ein Haus suchen in dem sie unterkommen.

    Kommentar schreiben

    Wenn Sie ein TypeKey- oder TypePad-Konto haben, bitte anmelden

    Aktuell veröffentlicht:

    Top PR Blogger Artikel

    Termine

    Newsletter



    • Powered by FeedBlitz