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Social Bookmarks

Friend Connect

03. Juli 09

Echtzeitsuche auf Friendfeed eingeführt

Das Livestreaming wird jetzt noch spannender. Dank Friendfeed geht es weiter mit der Echtzeitkommunikation voran, auch wenn das weitgehend in der deutschsprachigen Blogosphäre ignoriert zu werden scheint. Seit gestern bietet Friendfeed fantastische Features für die Echtzeitsuche. Sie können als Unternehmen oder Person via Friendfeed herausfinden, wer sich mit Ihren Marken beschäftigt und wie sie jeweils diskutiert werden und welche Trends sich herauskristallisieren. Wenn Sie Real-Time bei Friendfeed eingeben, erhalten Sie alle Suchergebnisse, die auf den von Friendfeed eingebundenen Plattformen zu finden und von Friendfeedern automatisch hinzugefügt werden. Dazu müssen Sie noch nicht einmal Friendfeed-Mitglied sein.

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Obwohl die Nutzerbasis von Friendfeed nicht allzu groß ist und viele von dem Online-Angebot überfordert werden, bietet es eine ganze Menge. Es ist kein Dienst, den man mit Google oder Bing vergleichen könnte, daber dennoch steht es auf einer relativ breiten Informationsbasis. Es werden insgesamt mehr als 50 unterschiedliche Social Media Angebote durchsucht, darunter Blogs, Twittermeldungen, Fotosdienste wie Flickr, Präsentationen und Videos. Darüber hinaus kann man die Suchen seinen Lesern auf einer Website oder in einem Blog zur Verfügung stellen.

Selbst eine Vanity Suche zu Ihrer Unternehmens- oder Personenmarke lässt sich via Friendfeed sehr gut abbilden. Auf diese Weise machen Sie die Online-Konversationen noch transparenter und machen vielleicht potentielle Kunden positiv auf sich aufmerksam.

Im Suchfeld können Sie sogar direkt, eigene Suchen durchführen, ohne Friendfeed selbst aufrufen zu müssen, doch das Kommentieren ist in dieser Maske nur möglich, wenn Sie sich bei Friendfeed angemeldet haben.

Auf Friendfeed können Sie jede einzelne Suche genau bestimmen. Es ist möglich, die Suche nur über die eigenen Kontakte oder über alle Friendfeed-Nutzer laufen zu lassen. Anschließend können Sie die Livesuchen auch in Ihrem Friendfeedaccount speichern. Alternativ ist es auch möglich die Suchen als RSS-Feed zu abonnieren.

Sehr gut kann man darüber auch das Feedback abbilden, welches Sie auf Ihrer Twitter- oder Blog-Aktivitäten erhalten oder auch andere Issues sichtbar machen:

Zwar gibt es weltweit nur rund 1 Million Friendfeed-Nutzer, doch diese stellen einen enormen Wissenschatz für die Real-Time-Suche zur Verfügung, die es Ihnen erleichtert, Trends zu erkennen und darauf rechtzeitig zu reagieren. Insofern kann ich Ihnen als begeisterter Friendfeeder nur empfehlen, diese Plattform auszuprobieren. Es ist erstaunlich, wie genau sich darüber Infofeed filtern lassen. Statt 1000 Twitterer zu followen, könnte es dank Friendfeed auch eine Alternative sein, bestimmte Inhalte nur via Friendfeed zu suchen. Auf diese Weise erhalten Sie mehr Relevanz bei Ihrer Twitterlektüre und verpassen nicht mehr Ihre wichtigen Issues.

>> Was ist Friendfeed? Ausführliche Erläuterungen
>> Techchrunch: FriendFeed Makes Its Search Results Real-Time Too
>> Louisgray: FriendFeed Debuts Real-Time Search Spanning 50+ Social Sites
>> PR Blogger: Deutsches Friendfeed "Find ich gut"
>> PR Blogger: Social Media: Friendfeed punktet mit neuem Konzept
>> PR Blogger: Friendfeed ist schneller als Twitter
>> Friendfeed Klaus Eck hinzufügen

Klaus Eck

02. Juli 09

Morgenwelt 41: Otto und Vodafone mit noch mehr Social Media

Corporate Blogs bleiben wichtig und sind ein spannender Kommunikationskanal für die direkte Kundenkommunikation. Obwohl erste Blogger wie Steve Rubel sich inzwischen vom klassischen Blogkonzept zu verabschieden scheinen und lieber auf das Livestreaming setzen, entdecken immer Unternehmen zunächst einmal die Chancen, die im Corporate Blogging liegen. Jede Organisation kann sich selbst dadurch nahbarer machen und sich der direkten Kommunikation mit den Kunden stellen. Meiner Ansicht nach liegt im Lifestreaming zwar ein gigantisches Potential, aber es kann (bislang - zumindest für mich) nicht das Bloggen wirklich substituieren. Das Blog ist eine wunderbare Ergänzung für den Livestream und funktioniert im Zusammenspiel mit Twitter und Facebook noch besser. Auf die gehe ich in dieser Morgenwelt ebenfalls wieder ein.

Corporate Blog: Vodafone hat am 1. Juli sein Corporate Blog gestartet und damit einen weiteren Social Media Channel seiner Social Media Stratetgie hinzugefügt. Carmen Hillebrand betreut das Blog. Sie schreibt im ersten Eintrag: "Das sind die Mitarbeiter von Vodafone Deutschland und Gastautoren. Nach dem ersten Schritt in das Social Web wie z.B. Twitter und weiteren Schritten z.B. auf MySpace oder Facebook öffnen wir uns weiter und werden transparenter." Dank ihrer persönlichen Vernetzung in der Blogosphäre und ihrer Twitteraktivitäten gab es gleich beim ersten Blogartikel bislang 25 Kommentare.

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Twitter wächst weiter rasant. Das zeigen die Zahlen, die Matthew Daines von Twellow herausgefunden hat. Er hat die Twitter-Registrierungen und Tweets ausgewertet. Demnach haben wir inzwischen weltweit zumindest 52,6 Millionen Twitter-Accounts. Davon twittern natürlich nicht alle, aber die Zahl der Tweets steigt ebenfalls weiterhin an, wie die zweite Grafik deutlich macht.

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Studie: Der (N)ONLINER Atlas ist soeben in der 2009er Version erschienen. Die Studie gibt Zahlen und Fakten zum digital divide in Deutschland - so sind nach dortigen Angaben fast 70 Prozent der Deutschen in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal im Monat online gewesen. Der digitale Atlas ist eine Studie der Initiative D21, die bereits zum neunten Mal von TNS Infratest durchgeführt wurde.  

Friendfeed-Update: Der Social Media-Service Friendfeed erweitert sein Funktionsspektrum: So ist es seit kurzem möglich Dateien an die jeweiligen Beiträge zu hängen. Eine wichtige Funktionalität, konnte man doch vorher Präsentationen oder andere hilfreiche Daten nur über Umwege teilen. Außerdem bietet das Interface verschiedene Layouts an, aus denen man hier seine Favoriten wählen kann.


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Facebook-Update: Auch Facebook hat eine neue Funktionen zu bieten: Die "Live Stream Box" ermöglicht es, Videoinhalte live innerhalb des Netzwerkes sowie auf externen Websites anzusehen, zu kommentieren und auf der eigenen Pinnwand zu teilen. Das Ganze geschieht mit Hilfe von Facebook Connect. Das könnte noch ein großer Schritt in Richtung kollaboratives Live-Erlebnis über das Internet werden, wer weiß...


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The King of Pop: Michael Jacksons Tod versetzte das Social Web in eine gemeinschaftliche Trauer. Die Dichte der Meldungen und Trauerbekundungen, die sich kurz nach dem Tod des Popstars auf die Social Networks einprasselten, liessen die Server auf Hochtouren arbeiten. Auf Spiegel Online findet sich ein guter Artikel zum Phänomen des Todes in Zeiten des Social Webs.


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Vertuschung: Eine kleine Änderung im Lebenslauf  der NRW-Vorsitzenden des SPD-Landtagsfraktion hat die Blogger und die Opposition auf den Plan gerufen: Durch das Wegstreichen des Namens der Firma "Zenit GmbH", die in eine wichtige Rolle in einem Skandal um Landes-Fördermittel spielte und deren Mitarbeiterin Hannelore Kraft war, hat der Blog "Ruhrbarone" angefangen, kritische Fragen zu stellen. Kraft selber spricht von keiner Vertuschung, sondern lediglich von einer Verkürzung des Textes, die Informationen sind noch an anderen Stellen im Internet nachzulesen.

Newsroom: Otto hat einen sehenswürdigen Social Media Newsroom gestartet, der Pressetexte geschickt und ansehnlich mit verschiedensten Medien und Plattformen verbindet, ohne Journalisten und andere Influencer zu überfordern. Ein weiterer großer Player (der PR-Blogger hat vor kurzem 21 Social Media Newsräume vorgestellt), der diesen Trend aufgreift. 

Otto - Home

YouTube - Kanal von OTTONewsroom

Flickr_ Fotostream von OTTONewsroom

Twitter-Statistik: Der durchschnittliche Twitter-Nutzer hat 126 Follower. Diese und weitere Einblicke wurden von Evan Weaver, einem Twitter-Mitarbeiter, bei der QCon-Konferenz im Rahmen eines Vortrags über die Architektur des Twitter-Systems geboten. The Guardian hat noch ein paar mehr Fakten zusammengefasst.

Twitter-Update. Die Twitter-Website ist wiederum ein paar Funktionen reicher geworden: Der Überblick über Follower und Followings ist erleichtert worden, es ist jetzt sogar möglich DirectMessages direkt in der Following-Ansicht zu adressieren, wie auch User direkt dort zu blocken. Das Followen wurde in dieser Ansicht auch stark erleichtert, es reicht ein Klick, um die Tweets eines Users zu abonnieren.

Flickr

Flickr-Update. Das Fotoportal Flickr hat die "Blog this"-Funktion so erweitert, dass nun auch beim Microbloggingdienst Twitter Fotos automatisch verlinkt werden können. Damit begibt sich Flickr auf die Jagd nach Twitpic und Co., die bisher diesen Sektor dominierten.

SEO: 150+ SEO Tipps von Chris Lake

>> PR Blogger: Morgenwelt 40: Erweiterte Realitäten werden sichtbar
>> PR Blogger: Morgenwelt 39: Welche Online-Reputation hat ihr Arzt?
>> PR Blogger: Morgenwelt 38: Denken sie an den Twitter-Faktor
>> PR Blogger: Morgenwelt 37: Mit dem Terminator twittern
>> PR Blogger: Morgenwelt 36: Twitter-Kommunikation wirkt

>> Bildnachweis: "Michael Jackson Memorial" von lobraumeister auf flickr

Klaus Eck

30. Juni 09

6 der größten Fehler in Corporate Blogs

Für viele Startups und jüngere Unternehmen sind Corporate Blogs ein selbstverständliches Mittel der Online-Kommunikation geworden. Doch erst wenige Firmen setzen das Blogging wirklich überzeugend ein - so jedenfalls mein (Christoph Bauer) Resümee aus der Evaluation einiger Corporate-Blogs.

Was Unternehmen beim Bloggen alles falsch machen können, und wie man mit einfachen Mitteln das eigene Blog interessanter für die Leserschaft gestalten kann, soll Ihnen diese Aufzählung der "größten Fehler von Corporate Blogs" näherbringen.

corporate evangelist.jpg1. Fehlende Persönlichkeit: Wofür steht Ihr Corporate Blog eigentlich? Blogs leben vom Content und von den Personen, die ihn verfassen. Somit sind Blogs, richtig eingesetzt, ein persönlicher Kommunikationskanal - nur so haben die Leser etwas zum "festhalten": Ein charakteristischer Stil, die humorvolle Ader des Autors oder einfach nur die Verbindung persönlicher Erfahrungen mit den Thematiken des Blogs. Erst durch die Kombination der Inhalte mit der persönlichen Erfahrungswelt des Autors erhält ein Blog einen eindeutigen Charakter und ist nicht austauschbar.

Tipp: Der erste Blick auf den Unternehmensblog sollte verraten wer hier bloggt - dies kann zum Beispiel durch die Einbindung von Autorenfotos (sowohl statisch als auch unter jedem Blogpost) realisiert werden. Haben Sie ein Autorenteam, so lassen Sie sich dieses doch auf einer Unterseite vorstellen – zeigen sie die Menschen hinter den Beiträgen.

2. Übertriebene Selbstrefenzialität: Natürlich ist es auch Aufgabe eines Corporate Blogs, Einblicke und Berichte zu Vorgängen innerhalb des Unternehmens zu liefern. Doch die Selbst-Beweihräucherung sollte ein gewisses Maß nicht überschreiten - viele Corporate Blogs kranken an der ständigen Wiederholung von Einträgen, die sich um das Hauptthemenfeld des Unternehmens drehen. Wenn jede Titelzeile den Firmennamen enthält und die Textbausteine sich nur von der Reihenfolge her abwechseln, vergeht selbst dem treuesten Leser schnell die Lust am RSS-Abonnement. Oftmals fehlt den Blogbetreibern hier der "Blick von Außen" - der Blick über den unternehmerischen und thematischen Tellerrand, hinter dem spannende Themen nur darauf warten mit den eigenen Inhalten sinnvoll verknüpft zu werden.

Tipp: Bieten Sie authentische Einblicke, aber pushen sie nicht Ihre Firmenbotschaft. Zeigen Sie sich offen und überzeugt, aber versuchen Sie niemanden zu überreden. 

3. Offenheit: Unzählige Corporate Blogs arbeiten isoliert: Anstatt auf andere Blogs zu verlinken, die ein Thema schon umfassend beleuchtet haben, wird lieber nochmal eine eigene Version des Inhaltes gestrickt, damit die User auch schön auf der eigenen Website bleiben können. Dieses Verhalten führt dazu, dass der eigene Blog ein isoliertes Kommunikationsmedium bleibt - aufgrund der fehlenden Vernetzung mit der Blogosphäre werden Trends zu spät erkannt, aktuelle Themen können nur mit großem Aufwand aufgegriffen und wiedergegeben werden.

Tipp: Legen Sie eine Blogroll an und nutzen Sie diese auch. Verlinken Sie zudem weitergehende Inhalte - auch von Ihrem Wettbewerber. Durch die Vernetzung mit anderen Bloggern demonstrieren Sie, dass Sie die Dynamik der Blogosphäre verstanden haben und nicht mehr im stillen Kämmerlein publizieren wollen.

4. Fehlende Aktualität: Ein Problem, welches sich zu dem der Selbstreferenzialität gesellt, ist die scheinbare Ignoranz bezüglich aktueller Thematiken.

Tipp: Versuchen Sie doch den eigenen Blog zu einem kleinen Branchen-Terminkalender zu machen: Kündigen Sie wichtige Messen und Roadshows an, berichten sie im Vorab über Engagements und besuchte Konferenzen. Die Informationen müssen nicht unbedingt tagesaktuell sein - aber neben der Reflexion sollte auch der Blick nach vorn einen Platz in Ihrem Blog bekommen.

Shutterstock_32658847 5. "Geschlossene" Texte: Den meisten Corporate Blogs im deutschsprachigen Raum fehlt es an Aufforderungen zur Interaktion. Dies schlägt sich besonders in einer gewissen Kommentar-Armut nieder. Ein Kommentar in einem Corporate Blog ist schon fast etwas Besonderes - das muss es aber nicht sein. Meist ist die Kommentarlosigkeit ganz einfach zu erklären und einem bestimmten Charakteristikum geschuldet: Ich nenne es das Phänomen der "geschlossenen Texte". Wir kennen es von Pressemitteilungen: Nach der Lektüre einer solchen sollen alle Fragen des Lesers beantwortet sein. Ein Blogeintrag, der jemanden dazu motivieren soll, sich zu äussern oder eine Frage zu stellen, soll das ganze Gegenteil bewirken: Um Fragen aufzuwerfen, müssen Dinge unbeleuchtet bleiben. Um Menschen passioniert kommentieren zu lassen, müssen seitens des Beitrags auch kommentierbare Standpunkte vertreten und eine Haltung deutlich und mitunter provokativ gezeigt werden.

Tipp: Schreiben Sie offener. Aalglatte Texte sind etwas für Ihre PR-Abteilung, ein Blog ist ein dialogisches Medium, das heisst man arbeitet mit dem Publikum an einem gemeinsamen Ziel. Und dieses Ziel heißt nicht (nur) "Überzeugung durch Markenbotschaften" sondern "gegenseitige Annäherung".

6. Fehlender Dialog: Nicht nur geschlossene (journalistische) Texte machen es dem Leser schwer, mit dem Inhalt zu interagieren - oftmals sind auch die Inhalte nicht darauf ausgerichtet, diskutiert zu werden. Aus Furcht vor den vermeintlichen Kritikern wird der dialogische Ansatz als zu risikobehaftet gesehen und lieber auf "Feelgood"-Themen gelenkt. Dabei versteckt sich gerade in der objektiven Kritik aufmerksamer Beobachter oftmals unheimlicher Mehrwert. Sowohl in internen als auch externen Blogs sollte sich ein Herz gefasst werden, um auch mal kritische Themen auf die Tagesordnung zu bringen.

Tipp: Meist sind die Blogbetreiber durch rigorose Kommunikationsrichtlinien oder das Festhalten an einer One-Voice-Politik dazu gewzungen, Nebensächlichkeiten im Blog abzuhandeln, und die großen Themen den Pressemitteilungen und Kommunikationsabteilungen zu überlassen. Stoßen Sie innerhalb ihres Unternehmens eine Diskussion an, die sich um die Stellung des Blogs dreht. Oftmals reicht etwas Überzeugungsarbeit auf breiter Front um den Weg von Steinen zu befreien.

Und nun sind Sie dran: Welche Corporate Blogs empfehlen Sie? Welche Blogs bieten für sie Mehrwert, und warum? Was fehlt Ihnen an meiner Auflistung? Oder sind Blogs etwa nur für Nice-to-Have-Themen gut?


Christoph Bauer

29. Juni 09

21 Beispiele für den Social Media Newsroom

Viele Unternehmen öffnen sich online ihren Kunden. Das machen einige Organisationen durch ihre Social Media Newsrooms (oder Social Media Releases) deutlich. Der alte Presseraum auf einer Website hat längst ausgedient und ist wenig serviceorientiert gewesen. An die Stelle statischer Inhalte treten längst RSS-Feeds und multimediale Inhalte, die zudem auf den Dialog mit den Stakeholdern setzen. Für Kunden, Blogger und Journalisten bietet ein solcher PR 2.0-Raum vielfältige Informationen. Neben Medien wie (möglichst lizenzfreie) Fotos, Podcasts, Slideshares und Videos zeigen immer mehr Unternehmen auch ihre Engagements auf den verschiedensten Portalen.

Es geht längst nicht mehr darum, die eigenen Pressemeldungen zu sammeln und zu archivieren. 

Ein gutgemachter Social Media Newsroom ist essentiell für  die Online-PR: Er ...

  1. eröffnet einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Unternehmensinhalten
  2. lebt von aktuellen und vielfältigen Inhalten, die möglichst täglich erneuert werden
  3. ist komplett per RSS abonnierbar und individualisierbar
  4. basiert auf Pull-Elementen und nicht auf Push  
  5. spricht Journalisten wie andere Influencer gleichermaßen an 
  6. verweist nicht nur auf die eigenen, sondern auch auf fremde Quellen (Verlinkung)
  7. öffnet seinen Pressespiegel für alle (Social Bookmarking erleichtert das)
  8. ermöglicht den schnellen Kontakt für einen Dialog (Twitter, Facebook, Skype, etc.) 
  9. nutzt Real-Time-Elemente (Livestreaming auf Basis von Twitter oder Friendfeed)  
  10. erleichtert die Vernetzung mit den Ansprechpartnern im Unternehmen 
  11. bietet reichhaltiges lizenzfreies Video- und Bild-Material  (gerne auch Pod- oder Vodcasts)
  12. fordert alle Besucher zu Copy & Paste auf 
  13. regt Online-Diskussionen auf anderen Plattformen (Facebook, Twitter, Blogs etc.) an 
  14. Integriert eigene Corporate Blogs und Microblogs 
  15. bringt die News des Unternehmens zum Laufen 

Wie die Social Media Newsrooms aussehen können und welche Firmen sie einsetzen, darüber soll diese Sammlung deutscher und internationaler Nachrichtenräume ein wenig Aufschluss geben. 

Deutsche Social Media Newsrooms:

  1. Cellity
  2. Dooyoo.de
  3. Infobroker.de
  4. Maiak
  5. Maro und Partner
  6. Travel Charme Hotels
  7. Volvic
  8. Westaflex

1. Cellity

Mobilfunk- und Adressdienstleister Cellity vereint Blog, Pressespiegel und Social Media Accounts in ihrem Social Media Newsroom. Selbst eine umfassende Blogroll findet man hier.


cellity - connect & communicate - Company Blog.jpg

2. dooyoo.de

Dooyoo haben ihren Social Media Newsroom erst vor kurzem gestartet und bieten neben den üblichen Presseinformationen auch News aus der Community sowie einer Auswahl der besten Testberichte.

dooyoo newsroom.jpg

3. Infobroker.de

Der recht nüchtern gestaltete Newsroom von Infobroker.de verlinkt auf Youtube, Sevenload und Podcast.de sowie auf den eigenen Twitter-Kanal. Die Meldungen lesen sich ähnlich wie Pressemitteilungen, Medien werden nur am Rande eingebettet.


infobroker.de Social Media Newsroom.jpg

4. Maiak

Maiak, ein auf Osteuropa spezialisiertes Portal für Funding Journalism, bietet im Social Media Newsroom von Multimedia, über Social Bookmarking bis hin zu Communities eine breite Palette an Informationsangeboten.


maiak - Newsroom.jpg

5. Maro und Partner

Die Agentur Maro und Partner stellt in ihrem Social Media Newsroom neueste Presseaussendungen aus dem Bereich der Touristik zusammen. Hier wird eher klassisch vorgegangen, als Medien werden großteilig Fotos in die wie Blogposts aussehenden Pressemitteilungen eingebunden.


MAROundPARTNER | Social Media Newsroom.jpg

6. Travel Charme Hotels & Resorts

Dieser neu gestartete Social Media Newsroom stellt bei „Aktuelles“ Twitter-Meldungen der Accounts der Hotelkette ein und veröffentlicht Bewertungen von Holidaycheck als auch Nennungen in der Presse.


Travel Charme Social Media Newsroom.jpg

7. Volvic

Volvic war einer der Vorreiter in Sachen Social Media Newsroom im deutschsprachigen Bereich. Der optisch sehr ansprechende Newsroom wird nach Pressemitteilungen, Filmen, Bildern und Powerpoint-Präsentationen kategorisiert.


volvic smr.jpg

8. Westaflex

Der Social Media Newsroom von Westaflex ist klar strukturiert und enthält Twitter-Streams, die Blogeinträge des Unternehmens sowie eine große Sammlung an Fotos und Produktvideos. Besonders ist auch die Einbindung von Podcasts über Themengebiete, die nicht unbedingt mit den Produkten zu tun haben: Corporate Blogging und Twitter-Interviews mit Experten zeigen, dass sich diese Firma mit dem Social Web erfolgreich auseinandersetzt.


Westaflex Newsroom.jpg


Internationale Social Media Newsrooms:

  1. Cisco
  2. Commvault
  3. Electrolux
  4. First Direct
  5. Fluidforms
  6. Ford
  7. GM Europe
  8. Hallvarsson & Halvarsson
  9. Philips
  10. Scania
  11. Seagate
  12. uStream.com
  13. VW USA

1. Cisco

Cisco bietet neben einer großen Palette von Medien (Podcasts, Videos, Blogs, Fotos, Facebook, Twitter, Flickr, etc) „richtige“ Social Media News Releases: Sie sind großteilig mit mehreren Zitaten versehen und inkludieren anstatt vorformulierter Texte Highlights und Keyfacts, die eher stichwortartig angegeben sind.


Cisco Newsroom.jpg

2. Commvault
Commvault, ein Anbieter von professionellen Backup-Lösungen, integriert Twitter, Youtube sowie die eigenen Corporate Blogs im Social Media Newsroom.

CommVault - Social Media Newsroom.jpg

3. Electrolux

Electrolux zeigt, wie Social Media Newsrooms im Haushaltsbereich eingesetzt werden können. Mit schicken Produktbildern, Flickr-, Friendfeed-,Twitter- und Youtube-Links werden die Press Releases aufgepeppt.


Electrolux Newsroom.jpg

4. First Direct

Der Newsroom des Finanzdienstleisters First Direct kommt in einem aufgeräumten und schicken Look daher und wirkt ein wenig wie ein Lifestream. Es gibt sogar eine "How-to-use-this-site"-Sektion, in der die einzelnen Funktionalitäten erklärt werden. Vorbildlich!


first direct Social Media Newsroom.jpg

5. Fluidforms

Fluidforms gehören im deutschsprachigen Raum zu den Early Adoptern von Social Media Newsrooms. Ihre mittlerweile zweite Version kommt mit Links zu "klassischen Press-Releases" und dedizierten Social Media Releases. Pressereviews werden genauso veröffentlicht wie Facebook-Fanseiten, Twitter-Accounts und Flickr-Alben.


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6. Ford

Der Social Media Newsroom von Ford teilen sich in verschiedene Kategorien: Zum einen die Corporate-Sektion, in der man alles findet was Ford als Marke betrifft, zum anderen die Produkt-Sektion mit News für die einzelnen Modelle.


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7. General Motors Europe

Auch General Motors Europe hat einen Social Media Newsroom im Portfolio. Im Mittelpunkt stehen die Youtube-Kanäle sowie die zahlreichen Corporate Blogs die General Motors führt. Eine umfangreiche Blogroll zeigt, dass das Vertrauen in Social Media da ist. 


GM Europe - Social Media Newsroom.jpg

8. Hallvarsson & Halvarsson

Die schwedische Consulting-Agentur Hallvarsson & Halvarsson zeigt, wie man einen Social Media Newsroom im Consulting-Bereich aufbauen kann: Die neuesten Aktivitäten, Pressemitteilungen, Präsentationen und Youtube-Videos finden in einem aufgeräumten Interface ihren Platz.


Hallvarsson & Halvarsson.jpg

9. Philips

Philips Finnland stellt einen reich bebilderten Social Media Newsroom zur Verfügung, der auf dem ersten Blick eher nach einem Blog als nach einer Pressesektion aussieht.


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10. Scania

Der LKW-Hersteller Scania bietet einen gut aufgeräumten Social Media Newsroom an - besonders die Integration von Videos sowie der zahlreichen Flickr-Alben sind Schwerpunkte der Seite.


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11. Seagate

Seagate setzt auf die Integration der eigenen Blogs und verlinkt sogar auf Reviews von externen Seiten.


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12. uStream.com

Der Newsroom von uStream.com besteht großteilig aus der Verlinkung von Artikeln in Online-Magazinen, die uStream thematisieren.Ustream.tv Newsroom.jpg

13. VW USA

VW USA hat einen sehr aktiven Social Media Newsroom: Fast alle 2 Tage erscheinen neue Meldungen, zusammen mit Bildern und Videos.


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Die aufgeführten Social Media Newsrooms sind von mir nicht bewertet worden. Welche Ansätze gefallen Ihnen am besten? Wie sehen Sie überhaupt einen SMN? Über  weitere SMN-Beispiele und Ergänzungen freue ich mich.

>> PR Blogger: 28. Nachgebloggt: Bastian Scherbeck zur Social Media Release
>> Medienkompakt: Social Media Newsroom: Zeitgemäße Wege in der Onlinekommunikation 
>> t3n: Unternehmens-PR im Social Web  

Klaus Eck

26. Juni 09

Twittagessen - ein Business-Lunch

In dieser Woche habe ich erstmals in München zu einem Twitterer-Mittagessen eingeladen und bin erfreut über die großartige Resonanz gewesen. Zu unserem Twittagessen, was sich wirklich unkompliziert über die Website Twittagessen organisieren und twittern ließ, kamen immerhin rund 20 Teilnehmer, die allesamt das Twittern lieben und es zumeist für ihr Business nutzen. Dabei stellte sich heraus, dass Microblogger gar nicht sooo klein sind und die meisten es für ihre Selbstvermarktung aktiv nutzen.

Einigen der Twittagesser habe ich einige kurze Fragen zu Ihrem persönlichen Twitterzugang gefragt und die Videos auf Vimeo gestellt. Diese werde ich bis ca. 18 Uhr in einem Update dieses PR-Blogger-Beitrages einstellen. Die Videos sind schon einmal drin, erscheinen aber erst, wenn der Update und die Konvertierung geklappt haben.

Prezi-239

Um die Menschen, die sich heute beim Twittagessen zusammengefunden haben, noch schneller auf Twitter zusammenzubringen, empfehle ich das Tool "NinjaFollow". Es macht das gleichzeitige Followen mehrerer Nutzer sehr einfach. Dazu müssen Sie nur die Usernamen der gewünschten Twitterer wie folgt mit Komma hintereinander schreiben.

leumund, gutjahr, tornedo, denquer, ragnarh, doriseichmeier, christophbauer, glueckskatze, vietmeierdesign, projektlotse, 8mt, ateliertoepfer, verspohlgrafix, denquer, gingcocc, klauseck

Diese Zeile kopiert man einfach in das Textfeld auf NinjaFollow, gibt seinen Usernamen und sein Passwort ein und schon hat man sich ein paar Klicks erspart und folgt den Teilnehmern des heutigen Twittagessens. Alternativ können Sie natürlich auch die Follower auf Tweetdeck oder Twitzap gruppieren. Das geht ebenfalls sehr gut.

Videos vom Twitter-Business-Lunch

Twittagessen München 26.6.2009 from klauseck on Vimeo.


Andrea Hammer @ Twittagessen München 26.6.2009 from klauseck on Vimeo.


Ragnar Heil @ Twittagessen 26.6.2009 from klauseck on Vimeo.


Hartmut Ulrich @ Twittagessen 26.6.2009 from klauseck on Vimeo.


Katrin Hilger @ Twittagessen 26.6.2009 from klauseck on Vimeo.

Ein gutes Bild vom Twittagessen von DenQuer:


14199780.jpg

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern meines ersten Twittagessens. Schreiben Sie doch einfach in meinen Kommentaren, wie es Ihnen gefallen hat und warum es sich vielleicht sogar lohnt, zu einem Twittagessen zu kommen.

In der Hoffnung aus dem Twittagessen eine ständige Einrichtung zu machen, lade ich erneut am 20. Juli - einem Montag - zum Business-Twitter-Lunch Twittagessen ein, dann habe ich sogar einen kleinen Anlass: 5 Jahre PR Blogger und voraussichtlich mehr als 5555 Follower auf Twitter. Wir hätten dann sogar Platz für 5 bis 55 Twitterer und Blogleser.

Ich würde mich über zahlreiche Anmeldung aus Anlass des kleinen Geburtstages sehr freuen.

Klaus Eck

25. Juni 09

CEO's ignorieren Social Media lieber

75 Prozent aller CEO's der Fortune 100-Unternehmen haben Wikipedia-Einträge, aber weder twittern sie, noch sind sie Mitglied bei Facebook oder Xing. Das verwundert mich zwar kaum, spricht aber dennoch Bände. In einer kleinen Studie hat Überceo analysiert, welche CEO's überhaupt Online-Profile haben: Ganze zwei CEO's twittern, 13 haben im Business-Network LinkedIn ein Profil und 81 Prozent sind nicht mit einem Facebook-Profil vertreten. Auf Blogs verzichten alle CEO's anscheinend lieber. 

Vermutlich liegt es unter anderem an folgenden Gründen:
  1. Angst vor dem Unbekannten
  2. Mangelndem Wissen 
  3. Fehlende Zeit 
  4. Verkennen der Chancen für die Unternehmenskommunikation 
  5. Irrelevanz für den bisherigen Arbeitsalltag 
  6. Funktionierende herkömmliche Netzwerke 

Welche bekannten Unternehmer twittern, bloggen oder facebooken in Deutschland? Es sieht wirklich eher dürftig aus. Noch mag es eine Altersfrage und eine Frage der Herausbildung der persönlichen Reputation sein. Doch in Zukunft dürfte sich auch in dieser Hinsicht einiges ändern. Wer als Wirtschaftsführer künftig auftrumpfen und erfolgreich sein will, sollte sein Personal Brand auch nicht online vernachlässigen.

>> Socialmediatoday: Fortune 100 CEOs "social media slackers
>> Is Best Buy's Brian Dunn the most socially networked CEO?

Klaus Eck

Warum sich die neue Twitter Livesuche auf Xing lohnt

Xing hat eine neue Twitter-Applikation namens Twitter Buzz eingeführt, die es den Xing-Mitgliedern erleichtert, nach ihren Interessen Twitter zu durchsuchen. Auf diese Weise hält auch auf der Businessplattform das Realtime-Web Einzug. Die Mitglieder des Social Networks müssen nicht einmal selbst twittern, um von der neuen Twitter Livesuche zu profitieren. 

Aufgrund der eigenen Twitter-Erfolge und dem regen Treiben in den Twitter-Gruppen auf Xing (siehe I love TwitterMicroblogging-Verein und Twitter-Marketing) hat das Hamburger Unternehmen  die neue OpenSocial-Applikation Twitter Buzz eingeführt, mit der jeder eine eigene Twitter-Suche durchführen und diese in sein Profil für sich einbinden kann. Dadurch können Sie schnell herausfinden, wer sich mit Ihren Businessthemen auf Twitter beschäftigt und einzelne Twitterer auch zu ihren Xing-Kontakten hinzufügen. Allerdings müssen Sie dazu natürlich auch deren Namen recherchieren.

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Außerdem erhalten Sie auf Xing die Möglichkeit, en passant ein kleines Twitter-Reputation-Monitoring zu Ihrem Personal Brand und zu Ihren Marken durchzuführen. Auf diese Weise verpassen Sie nichts mehr, wenn Sie ab und zu in Ihr Xing-Profil sehen. Gleichzeitig erhöht das natürlich für Xing die Stickiness und dürfte einige Xing-Mitglieder häufiger zu einem Besuch des eigenen Social Networks einladen.

Ich kann Ihnen jedenfalls nur empfehlen, Twitter Buzz als Applikation zum eigenen Online-Profil hinzufügen. Aber Sie sollten hierbei nicht vergessen, die Voreinstellungen zu ändern, ansonsten orientiert sich Twitter Buzz an ihren Stichwörtern.. Schließlich profitieren Sie nur von der Xing-Twitter-Suche, wenn Sie hierbei Ihre eigenen sinnvollen Begriffe tracken. Ein Beispiel dazu sehen Sie im obigen Bild. Es gibt natürlich viele Alternativen, mit denen Sie ebenfalls Twitter durchsuchen und monitoren können. Aber als kleine Ergänzung für das persönliche Monitoring - als Alternative zum Ego-Googlen - finde ich es gar nicht so schlecht. Am besten probieren Sie es einfach einmal aus.

>> Die Xing-Applikation Xing Buzz integrieren
>> Corporate Blog Xing: XING, Twitter und OpenSocial: Ein starkes Trio für Twitter Buzz

Klaus Eck

24. Juni 09

Morgenwelt 40: Erweiterte Realitäten werden sichtbar

Lehrer müssen sich der Bewertung online stellen. Das ist das Ergebnis eines BGH-Urteils. Doch nicht nur Lehrer müssen mit der neuen Transparenz leben, wir alle sind längst mit unserem Personal Brand online vertreten und müssen uns dem stellen. Manchmal dringt die virtuelle Realität auch auf ganze andere Art und Weise in unseren Alltag ein… Haben Sie schon einmal etwas über die Augmented Reality (AR) gehört? Das sind nur einige der vielen Morgenwelt-Meldungen, in der ich im PR Blogger immer wieder auf spannende Kommunikationsthemen verweisen möchte. Falls Sie dazu Anregungen haben, können Sie mir gerne Themenhinweise via Twitter geben.

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Bewertungsportale: Das Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil zur Lehrer-Bewertungsplattform Spickmich.de klargestellt, dass die Bewertung von Lehrern nicht gegen Persönlichkeitsrechte verstößt. Grundsätzlich sind laut der Rechtsprechung Bewertungsportale im Internet auch ohne Einwilligung der Betroffenen möglich, müssen aber jeweils im Einzelfall geprüft werden. Mit diesem Urteil hatte ich aufgrund der bisherigen Diskussionen und Urteile durchaus gerechnet. Es war für die meisten wenig überraschend. Am Samstag habe ich auf Antenne Bayern in Samstalk unter anderem mit Günther Dorn, Leiter des Landesamtes für Datenschutz, Ansbach, über Spickmich und die Ärzteportale diskutiert. Die Diskussion wird in Kürze auch als Podcast zur Verfügung stehen. 

Referenten stehen in der Öffentlichkeit  und können viel für ihr Personal Branding tun, wenn sie auch online aktiv sind. Darauf verweist das Referentenblog.

Facebook-Kampagne: Bacardi sucht im Facebook die perfekte Party und Vee Frankly gibt für bei den Webguerillas wertvolle Einblicke in den Aufbau der Kampagne. Daran kann man sich sehr gut orientieren, wenn man selbst Facebook Pages aufbauen will.

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Bildersuche I:  Die neue visuelle Suchmaschine Spezify kommt mit einem etwas anderem Konzept zur Suche daher - anstatt die Ergebnisse profan in einer Liste darzustellen, werden Bilder und Inhalte wie auf einer riesigen Pinnwand angezeigt, die je nach Suchbegriff eine ziemliche Größe annehmen kann. Die visuelle Komponente wird mit den Textergebnissen verbunden und es ergibt sich eine interessante Visualisierung des Suchbegriffs. Unten sehen Sie das Ergebnis der Suche nach "facebook".

Spezify facebook


Bildersuche II: Noch ein Vertreter der Gattung der Bildersuchmaschinen - Twicsy durchsucht Bilder die von Twitter-Usern hochgeladen wurden und zeigt sie in einem Raster an. Unten sehen Sie was Twicsy der Suche nach "Isar" anzeigt (via Alles2null).

Twicsy isar

Identitätsdiebstahl: Zahlreiche Facebook-Nutzer haben sich bei der Vergabe der Vanity-URLs Usernamen gesichert, die zu Brands oder Personen gehörten, mit denen sie im Grunde nichts zu tun haben. Man nennt dieses Verhalten "Squatting", also das unrechtmäßige Sammeln von Usernamen. Wer seine Vanity-URL nicht rechtzeitig sichern konnte, kann bei All Facebook nachlesen, wie man den zu Unrecht gestohlenen Namen eventuell doch noch bekommt.

Facebook-Leck: Durch einen Trick bei der Suche im Social Network Facebook kann man einige Profil-Informationen von Usern, die diese Daten eigentlich nur Freunden zur Verfügung stellen, einsehen. Datenschutz und Social Networking scheint ein Thema zu bleiben. Im Zweifel sollte man bei einer Mitgliedschaft in einer Community immer davon ausgehen, dass irgendwann alles rauskommen könnte.

Privatsphäre: Die Stadtverwaltung des US-amerikanischen Bozeman fordert viel von ihren Bewerbern: So sollen alle ihre Social-Media-Accounts offenlegen und sogar die dazugehörigen Passwörter im Bewerbungsverfahren nennen. Ob sich diese Forderung halten lässt, scheint aber zumindest laut ABC News fraglich.

NPOs: Wie Nonprofit-Organisationen das Internet einsetzen das kann man in der Studie von dem Beratungsunternehmen nfpSynergy nachlesen: Nonprofits-vernetzt.de fasst die Studie zusammen, das vollständige PDF gibt es hier.

PR 2.0: Die Maxime des Cluetrain Manifests werden im Talkabout-Blog aufgegriffen und für eine Neuordnung der PR hergenommen: Das "PR-train Manifest" soll eine für PR-Agenturen erweiterte Version des mittlerweile 10 Jahre alten Standardwerks der Beziehungen zwischen Markt und Menschen werden. Nach dem Motto: Märkte sind Gespräche, wie reagiert darauf die PR.

Twitter-Statistiken: Das bekannte Tool Twitterfeed, mit dem sich RSS-Feeds in Twitter-Meldungen umwandeln lassen, hat ein Update erhalten. Es unterstützt nun auch Statistiken und kann so anzeigen, wie oft auf die jeweiligen Links geklickt wurde. Ein gutes Tracking-Tool für Twitterer, die wissen wollen, wie viele User auf die einzelnen Links gehen. Das ist besonders hilfreich dann, wenn man nicht den Zugriff auf die Logfiles des verlinkten Blogs hat.

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Video-Rückblick auf die niche09 von iFranz, schönes Beispiel für eine Konferenznachbereitung auf Video.


niche09 - 11 Kamerakinder - Blair Witch Project Munich from ifranz on Vimeo.

Minority Repor
t: Die Augmented Reality - eine durch das Virtuelle erweiterte Realität - rückt näher. Zugara stellt in einem Video eine spannende Shopping-Application vor. Jeder Nutzer benötigt nur noch eine Webcam und das App, um online Mode anzuprobieren. Auf Facebook kann man seine Anproben sogar mit Freunden abstimmen.

   



23. Juni 09

Die Twitter-Geschichte in einem Bild

Manchmal sagen Bilder mehr als die Twittersphäre selbst: Der Microblogging-Service Twitter ist noch gar nicht so alt, dennoch ist in den vergangenen zwei Jahren viel auf und mit dem 140-Zeichen-Dienst passiert. Deshalb gibt es im Blog Manolith "The Story (so far) of Twitter", in der in einer Infografik alles wesentliche der Twitter-Historie dargestellt wird.

Twitter-story-infoshot-manolith

Ergänzend trage ich einige der PR-Blogger-Links zu Twitter zusammen, die besonders häufig abgerufen worden sind. Falls Sie weitere Lesetipps zu Twitter haben, freue ich mich auf Ihre Hinweise in den Kommentaren.

>> PR Blogger: 10 Twitter-Thesen für die Online-Kommunikation
>> PR Blogger: Wie relevant ist ein soziales Netzwerk auf Twitter?
>> PR Blogger: 18 Anti-Twitter-Thesen
>> PR Blogger: 11 Twitter-Tipps: Warum ich nicht jedem auf Twitter folge
>> PR Blogger: Das PR-Blogger Twitter-Konzept
>> PR Blogger: 30 Tipps zum erfolgreichen Twittern
>> PR Blogger: Morgenwelt 38: Denken Sie an den Twitter-Faktor
>> PR Blogger: Twitter-Erfahrung: ein kurzer Rückblick auf zwei Jahre
>> PR Blogger: Twitter-Tools 10: Relevante Lesetipps finden via Topsy
>> PR Blogger: Liste der 20 größten Twitter-Fehler
>> Zehn: Die 10 wichtigsten Twitter-Tools

Klaus Eck

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